Beim Maschinenleasing sollten Handwerksunternehmer auf gute Konditionen achten. In schwierigen Phasen bringt das Vorteile für den Betrieb.
Worauf Sie achten sollten
Angebote vergleichen. Bevor Sie einen Vertrag abschließen, immer mehrere Angebote einholen. Gute Ansprechpartner sind Hersteller und händlerunabhängige Leasinggesellschaften. Tipp: Vorsicht bei der Hausbank. Oft schaltet diese die hauseigene Leasinggesellschaft ein, dies belastet dann trotzdem Ihren Kreditrahmen und Ihr Rating.
Vertrag wählen. Grundsätzlich gibt es verschiedene Arten von Vertragskonstruktionen. Sie variieren in Anzahlung, Laufzeit und Restwert. Optionsverträge: Der Kunde entscheidet am Ende der Laufzeit, ob er das Objekt übernehmen, zurückgeben oder weiterfinanzieren will. Restwertverträge: Für den Kunden besteht die Möglichkeit, das Leasinggut zum kalkulierten Restwert oder höheren Marktwert zu übernehmen.
Konditionen prüfen. Entscheidend kann auch das Kleingedruckte im Vertrag sein. Einige Gesellschaften bieten beispielsweise bei Liquiditätsengpässen das Aussetzen von Raten an. Andere gestatten die Weitervermietung. Das sind wichtige Aspekte in auftragsschwachen Phasen.
Kleinbeträge bündeln. Wenn mehrere Produkte auf einmal angeschafft werden müssen, kann sich Pool-Leasing lohnen. Dabei werden die einzelnen Posten in einem Vertrag zusammengefasst. Durch das höhere Volumen verbessern sich die Konditionen.
Güter versichern. Zu jedem Leasingvertrag muss eine Versicherung gegen Zerstörung, Beschädigung oder Diebstahl abgeschlossen werden. Diese wird oft gleich von der Leasinggesellschaft mit angeboten. Tipp: Auch hier lohnt sich der Vergleich zwischen Leasinggeber und anderen Versicherern.
