Virtuelle Mundpropaganda: Empfehlungen einfordern

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Bewertungen durch Kunden im Internet werden auch für Handwerksbetriebe wichtiger. Wolfram Kroker, eBusiness-Lotse bei der HWK Lübeck, rät Unternehmern, hier nichts dem Zufall zu überlassen. Seine Tipps:

Wolfram Kroker, eBusiness-Lotse der Kammer Lübeck, berät Betriebe bei der Umsetzung digitaler Geschäftsmodelle. – © HWK Lübeck

1. Kunden ansprechen. Laden Sie Ihre Kunden im Gespräch oder per Mail / Brief dazu ein, positive Erfahrungen ­online mit anderen zu teilen. Verlinken Sie dabei auf Ihre positiven Bewertungen.

2. Kritik einfordern. Ermutigen Sie Ihre Kunden, bei auftretenden Problemen stets zuerst das persönliche Gespräch mit Ihnen zu suchen.

3. Schnell reagieren. Gehen Sie auf negative Bewertungen zeitnah und lösungsorientiert ein!

4. Gespräch anbieten. Vermeiden Sie Rechtfertigungen und Schuldzuweisungen. Bieten Sie ein klärendes Gespräch unter vier Augen an. Stellen Sie dessen Ergebnis gegebenenfalls online.

5. Engagement belohnen. Kleine Anreize sind nicht ehrenrührig, sofern sie unabhängig vom positiven oder ­negativen Urteil gewährt werden und in angemessener Relation zum Bewertungsaufwand stehen (Beispiel: Teilnahme an einer Verlosung oder kleiner Gutschein).

6. Feedback kontrollieren. Richten Sie bei Google-„Alerts“ einen kostenlosen Benachrichtigungsauftrag ein, so wissen Sie immer aktuell, was im Netz über Ihren Betrieb geschrieben wird.