Autotest Toyota Highlander: „Ganz schön wuchtig“

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Solingen liegt im Bergischen Land – aber braucht man als Schreiner deshalb gleich ein SUV? Dietmar Holtwick testet für uns den Toyota Highlander.

Dietmar Holtwick testet für uns den Toyota Highlander.
SUV statt Transporter: Schreinermeister Dietmar Holtwick mit dem fast fünf Meter langen Toyota Highlander. – © Rudolf Wichert

Ganz schön groß, der Highlander. Damit in den kleinen Hinterhof des Schreiners Dietmar Holtwick zu fahren und auch noch fürs Foto zu wenden ist gar nicht so einfach. Der Schreiner ist das aber schon gewohnt. Schließlich muss er hier jeden Tag mit seinen Nutzfahrzeugen rein und raus.

Auch privat fährt er einen Transporter, er nimmt dann einen Mercedes-Benz Vito aus seiner Flotte. Als er das SUV genau inspiziert, lautet sein Urteil trotzdem zunächst: „Der sieht ja ganz schön wuchtig und groß aus – aber auch schick.“

Der Toyota Highlander ist ein Mild Hybrid, lädt also beim Bremsen auf. Die elektrische Energie reicht damit zu großen Teilen fürs Anfahren – mehr aber nicht. Das stört Holtwick nicht. „In Zukunft sollte man schon über Elektroautos nachdenken. Eine Solaranlage habe ich auch schon zu Hause“, erklärt der Schreinermeister. „Aber noch ist die Zeit für diese Anschaffung nicht reif.“ Nun will der Solinger den Japaner aber mal ­herausfordern und steigt zur Testfahrt in den schicken Boliden ein.

Ist das SUV nach Ihrem Geschmack?

Früher bin ich gerne Audi gefahren, heute fast nur noch meine Vitos. Trotzdem macht das SUV auf mich einen guten Eindruck. Es ist sehr komfortabel, das Head-up-Display und das Cockpit sind sehr übersichtlich.

Der Highlander ist ganz schön groß, dafür dass er kein Transporter ist.

Das fällt direkt auf, stimmt. Aber für mich als Schreiner ist das schon ganz praktisch. Mit der Wagenlänge kann ich auch mal lange Schrankseiten mitnehmen. Und wenn ich privat unterwegs bin, passen die Skier ohne Probleme rein. Der Allradantrieb ist nicht nur fürs Skigebiet praktisch, sondern auch für die teilweise steilen Straßen, die bei Regen und voller Beladung schnell zum Problem werden.

Also könnten Sie sich das SUV in Ihrem Fuhrpark vorstellen?

Für mich kommt der Toyota eher privat infrage. Für den Schreineralltag ist dann doch ein Transporter leichter zu beladen und universeller einsetzbar.

Das Unternehmen

Der Testwagen

 Toyota Highlander
Toyota Highlander – © Rudolf Wichert
  • Modell: Toyota Highlander 2.5 Hybrid 4X4 Luxury
  • Höchstgeschwindigkeit: 180 km/h
  • Leistung: 182 kW/248 PS
  • Kraftstoffverbrauch: 7,1 l/100 km
  • CO2-Emission: 163 g/km
  • Grundpreis: ab 63.690 Euro (inkl. MwSt.)