Factoring: So bleiben Sie liquide

Der Forderungsverkauf sichert Handwerksbetrieben Liquidität und schützt effektiv vor gefährlichen Zahlungsausfällen. Was Unternehmer zu dieser Finanzierungsform wissen sollten.

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Der Forderungsverkauf boomt. Immer mehr mittelständische Unternehmen in Deutschland nutzen Factoring für ihre Umsatzfinanzierung. 2010 machte die Branche einen Umsatzsprung von über 37 Prozent, im Vorjahr waren es knapp 19 Prozent.

Factoring stellt gerade für kleinere und mittlere Betriebe eine gute Alternative zum klassischen Bankkredit dar. Statt wochenlang mit der Bank über Kreditlinien zu verhandeln, zahlen Factoringgesellschaften nach eigenen Angaben innerhalb von 24 Stunden bis zu 80 Prozent des ausstehenden Rechnungsbetrages an den jeweiligen Firmenkunden aus. Das komplette Ausfallrisiko geht mit Verkauf der Forderungen an den Factor über. So erhöht der Factoringnehmer seine Eigenkapitalquote, ohne bei der Bank Sicherheiten einsetzen zu müssen. Offene Forderungen des Handwerksbetriebs werden ohne längere Wartezeiten beglichen. Außerdem sorgt Factoring für eine bessere Bonität des Unternehmens, was das Rating bei den Hausbanken positiv beeinflusst.

Mehr Unabhängigkeit von der Bank

„Wer sich für den laufenden Verkauf seiner Forderungen entscheidet, wird unabhängiger vom Kreditmarkt und stellt kongruent zum Umsatz seine Liquidität sicher“, erklärt Thomas Rohe, Vorstandsmitglied des BFM.

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