Autotest Land Rover Defender: „Der ist schon geil“

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Fliesenlegermeister Martin Badcock ist großer Fan von Land Rover. Für Baustellen würde er den neuen Defender aber nicht verwenden, privat sieht es ein wenig anders aus.

Martin Badcock, Landrover Defender
Zukunftsbeitrag: Für Martin Badcock ist Nach­haltigkeit wichtig. – © Rudolf Wichert

Martin Badcock war schon immer ein „Man of Action“. Mit 26 Jahren las der Brite eine Annonce in einer Londoner Tageszeitung, die um Handwerker für Deutschland warb. Der gelernte Fliesenleger witterte seine Chance und entschied sich 1994 für die Emigration.

Angekommen in Köln, beschloss er alsbald, sein eigener Chef zu werden, und legte die Meisterprüfung ab. Heute führt er einen erfolgreichen Betrieb in Bergheim, etwa 40 Autominuten von Köln entfernt. Bevor er und seine Mitarbeiter rausfahren, stellt er klar: „Kein Parkplatz, kein Angebot.“ Daher sind seine Leute auch nur noch selten in Köln unterwegs. Die Fliesen lagern auf Paletten, es fällt viel Müll an. Den dafür notwendigen Stauraum bietet ihm seine kleine Flotte aus Ford Transit. „Die tragen mehr als die Konkurrenz“, erklärt er. Was Kraft und Fassungsvermögen angeht, muss sich auch der Land Rover Defender nicht verstecken.

Ihr erster Eindruck vom Testauto?

Echt cooles Auto! Der Land Rover ist schon geil. Und das sage ich nicht nur, weil ich aus England komme. Er reagiert sehr gut in den Kurven und es macht einfach Spaß, ihn zu fahren. Vor allem die 360-Grad-­Kamera ist der Hit in Sachen Ausstattung.

Kommt der Land Rover Defender für Sie denn infrage?

Nicht als Firmenwagen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich keine Aufträge mehr erhalten würde, wenn ich damit auf die Baustelle käme. Die Kunden würden sich fragen, warum der Chef mit so einem teuren Wagen vorfährt. Deshalb bevorzuge ich für die Arbeit unsere Ford Transit.

Und wie sieht es privat aus?

Mir gefällt der Defender richtig gut, aber eine andere Sache ist mir ebenfalls wichtig: Nachhaltigkeit. Um das Problem zu lösen und mir trotzdem einen Kindheitstraum zu erfüllen, habe ich mir vor wenigen Wochen einen Range Rover Evoque gekauft – mit Hybridmodus. So kann ich den Strom meiner neuen Photovoltaikanlage auf meinem Hausdach nutzen. Ich hoffe, damit einen kleinen Beitrag für eine nachhaltigere Zukunft zu leisten.

Das Unternehmen

  • Name: Martin Badcock Meisterbetrieb für Fliesen, Mosaik und Naturstein
  • Geschäftsgebiet: Bergheim/Fliesteden, Pulheim, Hürth
  • Gründung: 2002
  • Mitarbeiter: 5

Der Testwagen

Land Rover Defender Hard Top
Land Rover Defender Hard Top 3.0 Liter 6-Zylinder MHEV Diesel – © Rudolf Wichert
  • Modell: Land Rover Defender Hard Top 3.0 Liter 6-Zylinder MHEV Diesel
  • Höchstgeschwindigkeit: 175 km/h
  • Leistung: 147 kW/200 PS
  • Kraftstoffverbrauch: 7,8 l/100 km
  • CO2-Emission: 207 g/km
  • Grundpreis: 52.500 Euro (inkl. MwSt.)