Startschuss für eine neue Auszeichnung im Handwerk: Ende September stehen bei den Junioren des Handwerks erstmals die „Junghandwerkerin 2026“ und der „Junghandwerker 2026“ im Rampenlicht. Was es damit auf sich hat, verrät die Bundesvorsitzende Sara Hofmann im Interview.

handwerk magazin: Frau Hofmann, mit Ihrem neuen Award sprechen Sie gezielt ganz junge Handwerkerinnen und Handwerker an. Warum?
Sara Hofmann: Der Fokus unserer Auszeichnung richtet sich auf herausragende Leistungen von Handwerkerinnen und Handwerkern, die nicht älter als 30 sind. Wenn junge Handwerkerinnen und Handwerker bereits in diesem Lebensabschnitt beispielsweise durch frühe betriebliche Erfolge, ehrenamtliches Engagement als Prüferin oder Prüfer im Handwerk oder durch einen starken Social-Media-Auftritt ihre Begeisterung, Einsatzfreude und Hingabe zum Handwerk zum Ausdruck bringen, erfüllen sie damit eine wichtige gesellschaftliche Vorbildfunktion für nachfolgende junge Generationen im Handwerk. Eine enthusiastische Handwerkerin oder ein leidenschaftlicher Handwerker in den Zwanzigern hat eine besondere Ausstrahlwirkung auf andere junge Menschen, die eine Karriere im Handwerk anstreben könnten. Das wollen wir würdigen und fördern sowie der Öffentlichkeit die Attraktivität von Handwerksberufen und die damit zusammenhängenden Entfaltungsmöglichkeiten nahebringen.
Wie hebt sich die Auszeichnung "Junghandwerker 2026" von anderen Branchenpreisen ab?
Als bundesweite Vertretung des jungen Handwerks ist es uns ein wichtiges Anliegen, die Leidenschaft, die Skills und den Tatendrang junger Handwerkerinnen und Handwerker sichtbar zu machen. Wir finden, dass junge Handwerkerinnen und Handwerker besondere Anerkennung verdienen, wenn sie sich in außergewöhnlichem Maße für das Handwerk einsetzen, in jungen Jahren bereits herausragende Projekte umsetzen und bedeutende berufliche Erfolge vorweisen. In unserem deutschlandweiten Netzwerk sehen wir bereits unglaublich viele junge Macherinnen und Macher, die ihr Handwerk nicht nur als Beruf, sondern als Berufung ansehen und die sich darüber hinaus beispielsweise für eine gute und zeitgemäße Ausbildung der nächsten Generationen im Handwerk einsetzen. Die Wertschätzung dieses besonderen Einsatzes des jungen Handwerks durch einen eigenen bundesweiten Award hat uns bisher noch gefehlt, daher gehen wir jetzt damit erstmalig an den Start.
Haben Sie schon ein Idealbild der Preisträgerin, des Preisträgers im Kopf?
Idealerweise zeichnen wir zwei junge Menschen aus, die durch ihre Bewerbung und ihr Engagement das Besondere am Handwerk zur Schau stellen: Stolz auf das erschaffene Werk, Herzblut für das jeweilige Gewerk und die Erfüllung, die mit Handwerksberufen einhergeht. Wenn dann noch Berührungspunkte zum Handwerksehrenamt oder eine ansprechende Social-Media-Präsenz dazukommen, stehen die Chancen gut, als Preistragende bei uns auf der Bühne zu stehen.
Was erwartet die Sieger eigentlich am 26. September in Berlin?
An diesem Tag feiern wir im Rahmen unseres Bundeskongresses das 70-jährige Bestehen der Handwerksjunioren. Die Sieger des Wettbewerbs erwartet eine festliche Preisverleihung in der atemberaubenden Würth Repräsentanz Berlin auf der wunderschönen Insel Schwanenwerder. Mit dabei sind über 100 Juniorinnen und Junioren aus dem gesamten Bundesgebiet, die zusammen mit den Siegern das junge Handwerk zelebrieren werden.
Ihr Lieblingsspruch, um jetzt an prominenter Stelle für die Teilnahme zu motivieren?
Machen ist wie wollen – nur krasser! Also macht noch bis 16. August 2026 mit und zeigt, wie viel Power im jungen Handwerk steckt!
Junghandwerker 2026: Jetzt Bewerben!
Junges Talent? Dann gleich online bewerben unter: handwerksjunioren.de/junghandwerkerin-2026/

