Ausgabe 09/2025 handwerk magazin September-Ausgabe 2025: Umnutzung – Wohnen statt Leerstand

Viele ältere Gebäude sind verwaist – Umnutzung ist ein Weg aus der Wohnungsnot. Wie sich Handwerksbetriebe in diesem anspruchsvollen Geschäftsfeld behaupten und viele weitere Tipps rund um das Handwerk lesen Sie in der neuen September-Ausgabe von handwerk magazin.

Cover August-Ausgabe 2025
Wie Unternehmer in die Umnutzungsbranche eintreten können, verrät die neue September-Ausgabe von handwerk magazin. - © handwerk magazin

Zu wenig bezahlbare Wohnungen und Häuser: Die Wohnungskanppheit in Deutschland ist ein Thema, das nicht nur Privatleute beschäftigt. Auch Handwerksunternehmer sollten sich damit auseinandersetzen, denn das Problem könnte ihnen neue Geschäftsfelder eröffnen.

Durch schnelle Genehmigungsverfahren, die neu eingeführt wurden, ist die Umnutzung alter Gebäude nun einfacher. Wie Unternehmer in das Geschäftsfeld einsteigen können zeigt die Titelstory der neuen September-Ausgabe von handwerk magazin. Zusätzlich gibt es im neuen Heft wie immer viele weitere Tipps und Hintergründe zu den Herausforderungen im Alltag von Handwerksunternehmerinnen und -unternehmern. Einen ersten Überblick der Themen finden Sie hier:

Titelthema der September-Ausgabe: Mit der Umnutzung gelingt neues Wohnen in alten Mauern

Weil neue Bauflächen in Deutschland knapp sind, rücken leer stehende Altgebäude als Alternative in den Fokus. Seitdem sich Bauvorhaben unkomplizierter genehmigen lassen, wird Umnutzung auch fürs Handwerk als Geschäftsfeld immer attraktiver. Mehr dazu lesen Sie in der Titelstory ab Seite 14.

Markt & Innovationen: "Der Austausch ist echt top"

Unternehmer Franz Humberg hat mit seinen Wissenschaftspartnern Professor Helmut Grüning und Nils Siering 2024 den „Seifriz-Sonderpreis für ganzheitliche Nachhaltigkeit“ erhalten. Ein Gespräch mit dem Handwerkschef über Innovationen, den Kontakt zur Wissenschaft sowie Tipps für potenzielle Seifriz-Nachahmer. Das ganze Interview lesen Sie ab Seite 24.

Betrieb & Management: Augenhöhe statt Druck und Mobbing

Fast jeder dritte Azubi im Handwerk verlässt seinen Arbeitgeber vorzeitig. Die Projektarbeit einer BdHAbsolventin zeigt, woran das liegen könnte. Besonders wichtig sind das Betriebsklima und der persönliche Kontakt. Wie Chefs es besser schaffen, den Nachwuchs längerfristig im Betrieb zu halten, verrät der Beitrag ab Seite 36.

Mobilität & Fuhrpark: Einer für alle

MAN TGE und Aufbauten, das passt zusammen. Gerne zeigt die Münchener Marke, was sie zu bieten hat. Die vielen Varianten und Kombinationen sind eine wahre Fundgrube, auch für das Handwerk. Details und Hintergründe zum Angebot von MAN TGE finden Sie ab Seite 48.

Finanzen & Versicherungen: Richtig guter Schutz für Macher

Das Können der Selbstständigen ist ihr größtes Kapital. Im Handwerk ist es meist eng geknüpft an die körperliche Leistungsfähigkeit. Geht sie verloren, brauchen Unternehmer einen finanziellen Ausgleich. Welche Alternativen zum Schutz der Arbeitskraft es gibt – plus Tarifvergleich - lesen Sie ab Seite 56.

Steuern & Recht: Betrieb in der Familie halten

Das Bundesverfassungsgericht entscheidet vermutlich noch in diesem Jahr, ob die günstigen Regeln zur vorweggenommenen Erbfolge bei Betriebsübergängen korrekt sind. Es kann Sinn ergeben, Vermögen frühzeitig zu transferieren. Was Sie bedenken sollten, erfahren Sie im Beitrag ab Seite 66.

Patrick Neumann
© Rohde Fotografie



Editorial: Zeit für mutige Innovatoren

Für die neue Septemberausgabe musste das Redaktionsteam diesmal ganz schön schwitzen. Doch die Hintzewelle hat nicht nur die Redaktion getroffen. Aufgrund der Extremwetterereignisse braucht es gute Ideen – auch aus dem Handwerk, findet Patrick Neumann. In seinem Editorial schreibt der Chefredakteur von handwerk magazin, wie ein Unternehmer aktiv und innovativ vorgeht und was das für die Branche bedeutet. Lesen Sie mehr:

Innovative Technologien

Schweißtreibend. Bei der Produktion dieser Ausgabe haben wir ganz schön geschwitzt! Und das lag übrigens nicht daran, dass einige Protagonisten und Gesprächspartner nur schwer oder auf grund der wohlverdienten Betriebsferien gar nicht erreichbar waren. So ist der August – das kennen wir nicht anders! Völlig neu hingegen war, wie gnadenlos und unnachgiebig die Sonne unsere Redaktionsräume aufheizte. Was sollen da meine Mitarbeiter auf der Baustelle sagen, wird sich die eine oder der andere jetzt denken. Richtig – das Extremwetter lässt sich im Büro natürlich besser aushalten als auf dem Gerüst oder dem Dach. Doch Problem bleibt Problem! Was mich ruhiger schlafen lässt, sind clevere, bodenständige und bescheidene Unternehmer wie Franz Humberg aus Nottuln bei Münster, der gemeinsam mit seinem Wissenschaftspartner innovative Umwelttechnologien vorantreibt – und ganz nebenbei damit 2024 einen SeifrizPreis abräumte. Gerne spricht er von sich als „einfacher Schlosser“ (ab Seite 24), aber seine Ideen sprechen für sich. Solch ein Innovator sind Sie auch? Und der Professor ist Ihr Best Buddy? Dann gleich bewerben unter seifriz-preis.de. Worauf warten Sie noch?

Umnutzung

Ein Umdenken braucht es auch beim Wohnen. Wo ein Mangel an Bauflächen herrscht, drängt sich die Umnutzung leerstehender Altgebäude auf. Ein Geschäftsfeld, das auch fürs Handwerk immer attraktiver werden könnte, wie meine Kollegin Irmela Schwab für die aktuelle Titelstory recherchiert hat. Zumindest, wenn man als Unternehmerin oder Unternehmer den nötigen Mut und Pioniergeist mitbringt. So wie Zimmer meister Sebastian Schmäh, Inhaber von Schmäh Holzbau: „Als wir das Barockhaus in der Meersburger Altstadt kauften, stand es kurz vor dem Verfall.“ Jetzt kann man in dem 300 Jahre alten Bauwerk wieder wohnen – dazu noch sehr stilvoll.

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