Preiserhöhungen sind für Handwerksunternehmen manchmal einfach nicht zu verhindern. Sie können aber zur Herausforderung werden, wenn es den Kunden zu teuer ist. Um es richtig anzugehen, braucht es kluge Strategien und eine gute Kommunikation. Worauf es ankommt, verrät die neue Dezember-Ausgabe. Außerdem mit dabei sind weitere Infos rund um die Handwerksbranchen. Ein Special in diesem Heft: die Sonderbeilage „Nachfolger" mit wertvollen Hinweisen zur erfolgreichen Betriebsübernahme.

Die Preise anpassen, um den Betrieb wirtschaftlich leiten zu können, ist die eine Sache. Diese Maßnahme den Kunden gegenüber zu vertreten, ist die andere. Beide Aufgaben müssen klug geplant und organisiert werden. Vor allem die Kommunikation spielt dabei eine Rolle. Worauf es von der Kalkulation bis zum Angebotsgespräch ankommt, zeigt sich in der Titelgeschichte der neuen Dezember-Ausgabe von handwerk magazin.
Wie die Übergabe eines Betriebs an einen Nachfolger gelingen kann, darum geht es in der aktuellen Spezial-Ausgabe "Nachfolger", die dem neuen Heft beiliegt. Außerdem gibt es weitere motivierende und informierende Beiträge sowie Tipps und Hintergründe zu den Herausforderungen im Alltag von Handwerksunternehmerinnen und -unternehmern. Einen ersten Überblick der Themen finden Sie hier:
Titelthema: So setzen Sie höhere Preise durch
Preisanpassungen sind für viele Chefs ein
notwendiges Übel. Wer sich aber eine kluge
Strategie zurechtlegt und nicht zu große
Sprünge macht, handelt sich auch keinen
Ärger mit der Kundschaft ein. Wie genau das gelingen kann, lesen Sie in der Titelgeschichte ab Seite 14.
Markt & Innovationen: "Betrachten Sie DATEN nicht als lästiges Übel, sondern als strategische Ressource"
Künstliche Intelligenz, E-Rechnung oder digitale Ökosysteme: Für Prof. Dr. Robert Mayr besitzen diese drei Themen Gamechanger-Potenzial. Doch ohne professionelles Datenmanagement läuft hier nichts. Warum das so ist, erklärt der CEO von Datev im Gespräch. Das ganze Interview lesen Sie ab Seite 20.
Betrieb & Management: Wertschätzung statt Häppchen
Sie würden Ihre Mitarbeiter gerne als Rentner weiter beschäftigen? Das kann klappen, wenn Sie vor allem bei der Arbeitszeit flexibel sind. Eine Studie des Deutschen Demografienetzwerks (ddn) zeigt, dass ältere Mitarbeiter genau wissen, zu welchen Bedingungen sie als Rentner weiterarbeiten würden. Wie Chefs mit ehrlicher Wertschätzung das Erfahrungswissen im Betrieb halten, lesen Sie ab Seite 32.
Mobilität & Fuhrpark: Dinos mit Steckdose
Pick-ups gelten als robuste Arbeitskollegen, kernige Dinos unter den leichten Nutzfahrzeugen. Handwerkschefs schätzen die robusten Pick-ups als unkomplizierte Arbeitstiere. Jetzt werden die ersten Modelle elektrifiziert, denn strengere Regularien zwingen Autohersteller zur Sparsamkeit. Eine Übersicht der Modelle finden Sie ab Seite 42.
Finanzen & Versicherungen: Top-Leistungen für wenig Geld
Die gewerbliche Inhaltsversicherung, auch Inventarversicherung genannt, schützt Betriebe vor finanziellen Verlusten durch Schäden an Waren, Vorräten und Betriebseinrichtung. Sie ist ein Muss – doch Preise und Leistungen sind krass unterschiedlich. Wie Unternehmer ihren Schutz optimieren und bis zu 66 Prozent Prämie sparen, lesen Sie ab Seite 50.
Steuern & Recht: Mit Energie Steuern sparen
Immobilieneigentümer profitieren von Steuervorteilen – und zwar sowohl beim Wohnungsbau als auch, wenn sie ihre Gebäude energetisch in Schuss bringen. Egal, ob Wärmepumpe oder doch lieber Balkonkraftwerk: Worauf Unternehmer, Hauseigentümer und Vermieter jetzt achten sollten, lesen Sie ab Seite 66.
Editorial: Problemlöser statt Problemfälle
Dinge hinterfragen, analysieren und sich selbst organisieren – das bleibt 2025 gefragter denn je, ist sich Chefredakteur Patrick Neumann sicher. In diesem Editorial schreibt er über seine Erkenntnisse aus der Keynote auf dem Jubiläums-Event der DHZ und zieht Parallelen zu den Handwerkern der Titelgeschichte, die ebenfalls auf "machen statt meckern" setzen. Lesen Sie mehr:
Irgendwie bin ich müde. Müde vom Ampel-Aus und dem Theater, das stattfand, nachdem der Vorhang endlich gefallen war. Müde vom Gockel-Gehabe im Bundestagswahlkampf. Und müde von unseren Volksvertretern, die jetzt mit einer Der-andere-ist-Schuld-Attitüde durch Berlin laufen. Manchmal würde ich gerne in die Hauptstadt rufen: „Einfach machen!“ Geht es Ihnen auch so? Was mir in solchen Müdigkeits-Momenten hilft: sich auf die eigenen Stärken und die Rolle des Problemlösers zu besinnen. Denn genau das ist laut Wolf Lotter in der heutigen Wissensgesellschaft gefragter denn je, wie der renommierte Autor in seiner Keynote auf dem 75-Jahre-Event der Deutschen Handwerks Zeitung (DHZ) erklärte. Wichtig sei, sich selbst zu organisieren und von Bürokratie und Konzernen zu emanzipieren. Welch toller Impuls, denken Sie darüber nach! Apropos toll: An dieser Stelle möchte ich den Kolleginnen und Kollegen von der DHZ zu ihrem Jubiläum und ihrer publizistischen Stärke in all den Jahren gratulieren.
Das Heft des Handelns haben auch zwei Protagonisten unserer Titelstory in die Hand genommen – zum Thema Pricing im Handwerk. Imponierend, wie offen, klar und für alle nachvollziehbar Marlon Gnauck, Chef der Bäckerei Gnauck aus Ottendorf-Okrilla bei Dresden, und Bernd Schöllgen, Inhaber von Schöllgen Haustechnik aus Alfter im Rhein-Sieg-Kreis, über Preisfindung, -strategie und Co. in ihrem Betrieb sprechen.
Kommen wir zum anstehenden Jahreswechsel. Das Team von handwerk magazin wünscht Ihnen entspannte Weihnachtstage, einen erfolgreichen Start ins Bundestagswahl-Jahr 2025 sowie die eine oder andere kreative Auszeit, damit Sie Ihre Müdigkeit völlig abschütteln können. Und kommendes Jahr packen wir dann als Problemlöser wieder an – Deal!
Lust auf mehr "handwerk magazin" bekommen? Sie sind noch kein Abonnent?

