Branchencheck Gebäudereiniger: Auf der Suche nach sauberen Lösungen für vielschichtige Probleme

Das Gebäudereiniger-Handwerk bewegt sich in einem Spannungsfeld aus Personalnot, Bürokratie und Imagewandel. Was der Bundesinnungsverband von der Politik fordert und wie die Branche den zahlreichen Herausforderungen strotzt.

Eine besondere Stärke des Gebäuderreiniger-Handwerks ist seine maßgebliche integrative Rolle.
Eine besondere Stärke des Gebäudereiniger-Handwerks ist seine maßgebliche integrative Rolle. Beschäftigte aus etlichen Ländern stehen für die kulturelle Vielfalt der Branche. - © Create A Smile - stock.adobe.com/generiert mit KI

Mit rund 700.000 Beschäftigten ist die Gebäudereiniger-Branche nicht nur das personalintensivste Handwerk Deutschlands, sondern auch das am schnellsten wachsende. Das Tätigkeitsfeld der Betriebe ist komplex. Es reicht von der klassischen Unterhaltsreinigung über Glas- und Fassaden­reini­gung bis hin zur Krankenhaus-, Baustellen-, Verkehrsmittel- oder Industriereinigung.

Dementsprechend mannigfaltig sind auch die Schwierigkeiten, vor der die verschiedenen Unternehmen stehen. Die größte He­rausforderung ist und bleibt aber die Akquise von Personal, „die durch den demografischen Wandel immer schwieriger wird“, wie Wolfgang ­Molitor, Hauptgeschäftsführer des Bundesinnungsverbands der Gebäudedienstleister (BIV), erklärt.

Unterschiedliche Stellschrauben

In diesem Zusammenhang will der BIV weiterhin konstant an unterschiedlichen Stellschrauben gleichzeitig drehen: „Wir setzen auf solide Tarifpolitik und wollen den Ansatz der Tagesreinigung voranbringen“, das stärke laut BIV vor allem auch die Sichtbarkeit des Handwerks.

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