Umsatz-Booster für Raumausstatter Franchise-Check: Jaloucity Go bietet tolle Marktchancen und geringe Einstiegshürden

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Versierte Fachkönner im Bereich Raumausstattung profitieren mit Jaloucity Go von Top-Einkaufskonditionen und einer bekannten Marke. Homeoffice und Klimawandel sorgen bei den Franchise-Partnern für gut gefüllte Auftragsbücher.

Raumausstatter Marco Pfeifers hat sich mit dem Jaloucity-Go-Konzept zum erfolgreichen Unternehmer entwickelt. – © Jens Nieth

Fast zeitgleich mit der Pandemie startete Marco Pfeifers in Hamminkeln im Februar 2020 mit dem Jaloucity-Go-Konzept. „Erst stand das Telefon still, aber dann kam Homeoffice und seitdem boomt das Geschäft“, sagt der 39-Jährige. Für den gelernten Raumausstatter scheint das Außendienstkonzept Jaloucity Go perfekt. Die Einstiegshürden sind niedrig: kein Ladengeschäft; nur ein Lager, Telefon und ein Auto reichen als Grundausstattung. Und praktische Erfahrung. Die hatte Pfeifers schon viele Jahre als Monteur bei Jaloucity gesammelt. Doch er interessierte sich auch für Beratung, Aufmaß und alles, was im Hintergrund des Betriebs ablief. Sein Talent blieb nicht unentdeckt und er startete mit dem neuen Konzept Jaloucity Go.

Konkurrenzlos günstig einkaufen

Was er an Jaloucity mag? „Die Hilfsbereitschaft der Partner untereinander und die familiäre Atmosphäre.“ Und die Einkaufskonditionen? „Die sind tatsächlich fast konkurrenzlos“, sagt Pfeifers. Die Mehrheit seiner meist privaten Kunden kommt auf Empfehlung. Die Zentrale unterstützt ihn mit Google-Werbung. „Und sie achtet auch auf die Bewertungen“, das findet er wichtig. Sein durchschnittlicher Umsatz pro Kunde beträgt zwischen 700 und 800 Euro für das am meisten verkaufte Produkt: Plissees.

Die Konditionen: Was Jaloucity-Go-Partner leisten müssen

Einstiegsgebühr7.500 Euro
Monatl. Grundgebühr4-5% vom Nettoumsatz (NU)
Werbegebühr2-3% vom NU
Nettoumsatz im 1. Jahr300.000 Euro
Vertragsdauer5 Jahre
Startinvestitionencirca 20.000 Euro
Franchise-Nehmer22 (Ziel: ca. 50)
VoraussetzungenAusbildung als Raumausstatter, Erfahrung bei Verkauf und
Montage von maßgefertigtem Sonnen- und Sichtschut
Internetadressejaloucity.de

Eigenschaften: Das muss ein Franchise-Nehmer vorweisen

  • Spass und ein gutes Händchen bei Verkauf und Kundenkontakt

  • pKW-Führerschein und die Bereitschaft zur Mobilität

  • Ausbildung als gelernter Raumausstatter

  • Erfahrung im Verkauf von Sicht- und Sonnenschutz

  • kaufmännisches Hintergrundwissen

Jaloucity-Go-Franchise-Partner arbeiten zu einhundert Prozent im Außendienst. Kundenanfragen kommen über die Website und werden dem Franchise-Nehmer weitergeleitet oder die Kunden fragen telefonisch direkt beim Franchise-Nehmer an. Die Partner beraten, verkaufen, messen und montieren Jalousien, Rollos, Plissees, Markisen oder auch Gardinen vor Ort bei den Kunden. Die Jaloucity-Go-Partner haben alle Produkte auf ihrem iPad vor Ort dabei beim Kunden und können so über das neue Warenwirtschaftssystem sofort Angebote erstellen und Rechnungen schreiben. Ein eigenes Ladengeschäft ist nicht notwendig. Franchise-Partner brauchen lediglich ein kleines Lager oder eine Garage.

Alleinstellung: Auf diese Erfolgsfaktoren setzt das System

  1. Etablierte, einzige überregional bekannte Marke für Sicht- und Sonnenschutz.
    Die Zentrale wirbt kontinuierlich regional und überregional für den Markennamen Jaloucity und die Vorteile des Angebots. Darüber hinaus werden der Markenname sowie die mit dem Angebot verbundenen Alleinstellungsmerkmale in den sozialen Medien bei Facebook, Twitter, Instagram und Pinterest kommuniziert, dazu gibt es Info-Videos bei YouTube.

  2. Besonders günstige Einkaufskonditionen für alle Franchise-Partner.
    Die Franchise-Nehmer des Jaloucity-Systems haben alle einen uneingeschränkten Zugang zu etablierten und geprüften Herstellern und deren Produkten aus dem Bereich Sicht -und Sonnenschutz. Dazu gehören: Jalousien, Rollos, Plissees, Gardinen, Insektenschutz und Markisen. Laut Franchise-Zentrale zu extrem günstigen Preisen und Konditionen.

  3. Schneller und verlässlicher Kundenservice dank ERP-Warenwirtschaftssystem.
    Über ihre von der Zentrale zur Verfügung gestellten iPads haben die Franchise-Nehmer auch beim Kunden vor Ort sofort Zugang zu allen im Warenwirtschaftssystem hinterlegten Herstellern, Produkten und Preisen. So können die Außendienstler ohne lästige Wartezeiten für den Kunden Angebote erstellen, Produkte ordern und zeitnah auch Rechnungen schreiben.

Markt: Sattes Wachstum durch Cocooning-Trend

Im ersten Pandemiejahr 2020 stieg das Marktvolumen für Sicht- und Sonnenschutz um fast neun Prozent. Mit Corona und dem damit verbundenen Cocooning verbrachten Verbraucher mehr Zeit zu Hause. Klimawandel und heiße Sommer werden die Nachfrage laut Prognose der Kölner Marktforscher Marketmedia24 weiter befeuern. Bis 2028 könnte das Marktvolumen die Vier-Milliarden-Euro-Grenze knacken.

Jahr201520162017201820192020
Gesamtmarkt1.593 €1.640 €1.704 €1.738 €1.765 €1.943 €*
Facheinzelhandel/Fachmärkte21,6 %21,4 %21,2 %21,1 %20,7 %20,2 %
Möbeleinzelhandel20,2 %20,2 %20,1 %20,1 %20,2 %20,3 %
Handwerker/Objekteure 4,8 %4,7 %4,5 %4,3 %4,4 %4,4 %
Bau- und Heimwerkermärkte15,0 %15,0 %14,9 %14,8 %14,9 %15,1 %
Warenhäuser 5,5 %5,4 %5,3 %5,3 %5,2 %4,9 %
Discounter 4,3 %4,4 %4,5 %4,5 %4,5 %4,6 %
Versender/Online-Handel 17,0 %17,5 %18,0 %18,4 %18,8 %19,4 %
Sonstige Anbieter 11,6 %11,4 %11,5 %11,5 %11,3 %11,1 %
* in Mio. Euro; Quelle: Branchenreport Gardinen Sicht- und Sonnenschutz 2021 von Marketmedia24

Bewertung: Sicherheit durch gute Kalkulation

von Rechtsanwalt Thomas Doeser

Der Vertrag ist ausführlich, stringent und enthält die für einen Vertriebsvertrag üblichen Regelungen. Da der Franchise-Geber alle Vertriebskanäle wie auch einen Online-Shop nutzt, ist der Gebietsschutz nur relativ. Der Franchise-Geber gibt keine tragfähigen Prognosen über die Rendite seines Systems ab, obwohl die Daten anderer Partner ja vorliegen. Grund dafür könnte sein, dass das neue Jaloucity- Go-Konzept erst in der Erprobung ist.

Franchise-Nehmer müssen das Warenwirtschaftssystem nutzen. Hier ist sicherzustellen, dass dieses keine Preise vorgibt und der Partner seine Verkaufspreise frei kalkulieren kann. Dabei sollte er die datenschutzrechtlichen Bestimmungen beachten, da deren Verletzung Vertragsstrafen nach sich ziehen kann. Die stringenten Formulierungen des Franchisevertrags sind im dafür üblichen Rahmen. Der Franchise-Geber übernimmt damit auch eine gewisse Haftung für den Erfolg eines Franchise-Nehmers. Je mehr Vorgaben zur Umsetzung es gibt, desto stärker ist der Franchise-Geber in der Verantwortung für seine Systempartner.