Die neue Ausgabe ist da: Wer immer auf dem neuesten Stand sein und den Betrieb erfolgreicher machen möchte, sollte unbedingt unsere März-Ausgabe lesen.

Erst die Pandemie, dann ein Krieg in Europa. Momentan überschatten schreckliche Ereignisse das Leben aller Menschen. Da fällt es vielen sicherlich schwer, sich auf die alltäglichen Aufgaben des Betriebs zu konzentrieren. Und auch der erstarkende Klimaschutz fältt auf der Prioritätenliste wieder ein wenig nach hinten. Trotzdem lohnt sich ein Blick auf die Möglichkeiten, sich für das eigene Unternehmen und die Umwelt stark zu machen. Auch die neue März-Ausgabe von handwerk magazin befasst sich mit dem Thema Nachhaltigkeit. Außerdem gibt es noch weitere Inputs rund um die Herausforderungen im Handwerk. Einen ersten Überblick der Themen finden Sie hier:
Titelthema: Im Wettkampf ums Klima
Photovoltaik auf dem Dach, Holz in der Außenfassade und im Gebäudeinneren: Viele Gewerbebauten und Hallen entstehen heute im energieeffizienten Stil. Um die klimapolitischen Ziele zu erreichen, fordern Experten außerdem eine echte Kreislaufwirtschaft. Erst im vergangenen Dezember legte die EU zusammen mit der Bundesregierung eine überarbeitete Gebäuderichtlinie mit verbindlichen Eckdaten vor. Mehr dazu erfahren Sie ab Seite 14.
Markt & Innovationen: Bauholz vom Acker
Mit der gesamten Vielfalt der Natur experimentiert das Projekt „Bio Innovation Park“, um umweltgerecht zu produzieren. Alle Mitglieder haben eines gemeinsam: Sie sind in der Region beheimatet und halten nach alternativen Rohstoffen Ausschau. Für den Bau von Dachstühlen eignen sich Paulowniabäume, auf dem Feld gedeihen Weizensorten wie Emmer, die in Bäckereien für nachhaltiges Wirtschaften sorgen. Alle Hintergründe lesen Sie ab Seite 22.
Betrieb & Management: An diesem Pflänzchen muss man arbeiten
Größer, jünger, weiblicher und diverser ist der aktuelle Bundestag. Was allerdings seine Mitglieder aus dem Wirtschaftszweig Handwerk betrifft, ist ein Rückgang zu verzeichnen. Von den 736 Abgeordneten sind es nur 15, in der vergangenen Wahlperiode waren es noch fast doppelt so viele. Woran das liegt, lesen Sie ab Seite 32.
Mobilität & Fuhrpark: Schnell einen Treffer landen
Freie Leasinggesellschaften, Autovermieter und spezielle Plattformen gehören zu den Vermarktern gebrauchter Fahrzeuge, denen Handwerksbetriebe kaum Beachtung schenken. Dabei können gerade diese Angebote eine Alternative zu Neuwagen sein, insbesondere bei Ersatzbedarf oder dringender Erweiterung des Fuhrparks. Mehr erfahren Sie ab Seite 40.
Finanzen & Versicherungen: Schutz aus dem Netz
Betriebshaftpflicht und Inhaltsversicherung sind der Basisschutz, den alle Betriebe haben sollten. Immer mehr – vor allem junge Unternehmer – schließen die Policen im Internet ab. Das ist keine schlechte Idee, wenn die vielen Stolpersteine vermieden werden. Worauf Unternehmer beim Online-Abschluss achten sollten, erfahren sie in diesem Beitrag ab Seite 46.
Steuern & Recht: In trockenen Tüchern
Die Grundsteuerreform ist gesetzt. Die bisherige Grundsteuerberechnung stuften die obersten Richter als nicht mehr mit dem Grundgesetz vereinbar ein. Ab Sommer müssen Handwerksunternehmer für gewerbliche, aber auch für ihre privaten Immobilien eine Erklärung beim Finanzamt einreichen. Welche Vorbereitungen Chefs jetzt je nach Bundesland treffen sollten, lesen Sie ab Seite 54.
Editorial: Nachhaltige Brücken für alle
Nur wenn alle an einem Strang ziehen, kann es gelingen, die Welt auf eine umweltschonende Weise zu gestalten. Was diese Aufgabe mit dem Brückenbau und der Rede des wiedergewählten Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier zu tun hat? Das beantwortet Chefredakteur Patrick Neumann in diesem Editorial. Lesen Sie mehr:
Diese Brücke wäre ein gigantisches Bauwerk. Ein kilometer langes Verbindungsstück, von Hochbaufacharbeitern, Architekten und Statikern stabil in die Landschaft modelliert. Worauf ich anspiele? Auf unseren Bundespräsidenten FrankWalter Steinmeier, der nach seiner Wiederwahl vom Brückenbauen sprach. Konkret ging es in dieser Passage seiner Rede um den Kampf gegen den Klimawandel, um eine nachhaltige Lebensweise, um Auf und Umbrüche. „Wir brauchen Brücken in Richtung Zukunft, die breit und stark genug sind, dass wirklich alle darüber gehen können.“ Mit diesem Satz machte unser Staatsoberhaupt klar, worauf es jetzt ankommt: Wir benötigen ein AufbruchsNarrativ, um das Modewort an dieser Stelle auch mal zu benutzen, das die entscheidenden Werte transportiert und ein tragfähiges Wir Gefühl erzeugt. Alle müssen sich mitverantwortlich fühlen – so unbequem das manchmal für den Einzelnen sein mag. Und noch so ein treffender SteinmeierSatz, über den ich lange nachgedacht habe: „Transformation wird nur gelingen, wenn auch die Schwächeren etwas zu gewinnen haben.“ Sie sehen das völlig anders? Dann schreiben Sie mir eine Mail (patrick.neumann@handwerk-magazin.de) – und wir tauschen uns aus, versprochen!
Den Wettkampf ums Klima thematisiert auch unsere aktuelle Titelstory zu energieeffizienten Hallen und Gewerbebauten. Meine Kollegin Irmela Schwab sprach für dieses Hintergrundstück unter anderem mit Unternehmer Karl Lais über nachhaltige Bauweisen. Der Zimmereichef ist berufsbedingt ein großer Fan von Holz: „Es wächst umweltfreundlich im Wald, nutzt Sonnenenergie, speichert Kohlenstoff und absorbiert Luftschadstoffe.“ Für ihn führt beim energieeffizienten Gebäudebau kein Weg an diesem Baustoff vorbei – trotz der Preiskapriolen. Lais hat die Chance frühzeitig erkannt und genutzt.
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