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Die Woche in den sozialen Medien: KW 11 Abwechslung zum Alltag: Zu zweit lacht es sich einfach besser

Diese Woche: Ein Metaller erklärt die Werkstatt zum „Ort für große Kinder“. Eine Dachdeckerin sendet Weltfrauentag-Grüße von den Dächern Frankfurts. Eine Metzgerin stellt in einem Fernsehbeitrag ihr Gewerk vor. Und eine Karosseriemechanikerin zeigt Herausforderungen ihres Berufsalltags.

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@JPS_Metalldesign: Gemeinsam für mehr Spaß bei der Arbeit

Jean-Pierre Samulewitz aka @jps_metalldesign vom gleichnamigen Betrieb aus Remscheid (Nordrhein-Westfalen) liebt es, andere Metaller kennenzulernen und sich auszutauschen – denn so kann er immer wieder etwas Neues von seinen Kollegen lernen. In einem kürzlich veröffentlichten Instagram-Post erklärt Samulewitz allerdings, dass es auch fordernd sein kann, ständig im Lernmodus zu sein.

„Das ist natürlich auch anstrengend“, schreibt Samulewitz. „Deshalb muss man auch ab und zu aus sich herausgehen und einfach mal Kürzlich lernte er über ein Projekt – bei einer anderen metallverarbeitenden Firma – einen neuen Kollegen kennen. Beide finden: „Die Werkstatt ist auch ein Ort für große Kinder.“ Dies stellen sie gemeinsam im Video mit dem Hashtag #SpaßmussSein unter Beweis und rufen zu mehr Spaß bei der Arbeit auf. Auch ein Video-Blog der beiden soll folgen.

Die Follower sind begeistert vom humorvollen Video der zwei Metaller. Bereits 318 Aufrufe hat das Video, darunter stimmen viele Follower der Aussage zu. So kommentiert eine Handwerkerin: „Spaß muss immer sein, sonst wäre es ja zu öde im Leben. Ihr habt alles richtig gemacht! Danke, dass wir es auch sehen durften.“

Sie sind neugierig, was andere Handwerker zu dem Post zu sagen haben? Lesen Sie hier die Kommentare.

F. Bernhardt Bedachung-Gerüstbau GmbH: Ein Hoch auf die Frauen

F. Bernhardt Bedachung-Gerüstbau GmbH

Feminismus, Emanzipation, Gleichberechtigung: All diese Begriffe gehen am Weltfrauentag durch die Medien. „Doch was heißt das für mich?“, fragt sich Melanie Bernhardt von der Firma F. Bernhardt Bedachung – Gerüstbau GmbH aus dem hessischen Frankfurt am Main. Bei Facebook postet sie über den Account ihres Betriebs ein Bild von sich während sie auf einem Dach arbeitet.

Den rund 1.000 Abonnenten erklärt sie: „Auch ich hatte mit vielen Vorurteilen zu kämpfen, als ich mich vor 28 Jahren entschieden habe, Dachdeckerin zu werden. Ich bin happy, dass ich viel Unterstützung von meiner Familie und meinem Lehrbetrieb hatte.“ Heutzutage habe sich diesbezüglich einiges geändert und viele begabte Frauen seien im Handwerk erfolgreich. „Das ist eine große Chance für das Handwerk. Denn Frauen können ganz neue Impulse geben und das Handwerk vielfältiger und noch stärker machen“, schreibt Bernhardt.

Die Follower äußern ihre Bewunderung für den Post und das Können der Dachdeckerin. Ein Abonnent schreibt: „Weiter so! Das Handwerk braucht mehr von deiner Sorte.“ Eine Branchen-Kollegin kommentiert: „Großartig geschrieben! Sehe ich genauso, Melanie! Ich freue mich jedes Mal über ein weibliches Gegenüber auf der Baustelle.“

Zum Beitrag der Dachdeckerin geht es hier.

Naturfleischerei Kranefoer: TV-Reportage über Meisterin

Naturfleischerei Kranefoer

Die Naturfleischerei Kranefoer aus Waltrop in Nordrhein-Westfalen teilt auf der Facebookseite des Familienbetriebs eine kurze Reportage über den Beruf des Fleischers. Reporter des Lokalfernsehens cityInfo.TV waren zu Gast in der Metzgerei. Ihr Beitrag soll Einblick in die Branche geben.

Anlass des Besuchs war die frisch gebackene Meisterin Annabell Kranefoer, die den Betrieb bald in 5. Generation übernimmt – als erste Frau!

Mehr als 100 „Gefällt mir“-Angaben bekam der Post auf cityInfo.TV, die Kommentarspalte ist voller Glückwünsche. Eine Dame aus dem Ort schreibt: „Liebe Annabell Kranefoer, unseren herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Fleischermeisterin!“ Ein anderer Abonnent der Seite bezeichnet den Beitrag als „gute Werbung für einen tollen Familienbetrieb“.

Sie wollen das Handwerk des Fleischers auch besser kennenlernen? Hier geht es zum Beitrag von cityInfo.TV.

@annicars: Elastisch bis in den Motorraum

annicars

Im Innenraum eines Autos ist nur wenig Platz zum Arbeiten. Karosserie- und Fahrzeugbau-Mechanikerin Anne-Catrin aka @annicars von der Werkstatt Hoss blech & farbe fragt sich deshalb in ihrem neuen Instagram-Post, wie ihre Kollegen manche Stellen im Motorraum überhaupt erreichen. „Ich glaube, alle Kfz-Mechaniker sind Schlangenmenschen... oder haben Gummiarme, eins von beiden muss es sein!“, schreibt die Handwerkerin aus Erbach (Baden-Württemberg).

Auf dem Foto befestigt die junge Frau gerade einen Wischwasserbehälter. Sie erzählt: „So geschickt wie ich bin, hau ich mir die Verlängerung beim Rausziehen gleich mal auf die Nase.“ Die Handwerkerin ist froh, dass sie normalerweise nur um das Auto herum arbeitet - so kann sie Verrenkungen am Arbeitsplatz vermeiden.

Die Follower sind (offen)sichtlich amüsiert und klicken mehr als 160 mal auf den „Gefällt mir“-Button. In den Kommentaren geben die Abonnenten ironische Ratschläge. Einer schreibt zum Beispiel:
„Ich habe mir da Zusatzgelenke in Arme und Finger einbauen lassen, sonst wird das nix.“
Sie interessieren sich für den Alltag der Karosseriemechanikerin? Hier entlang!

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