Neue Technik auf dem Dach Drohnen im Handwerk: So sparen Betriebe Zeit und holen Aufträge

Dachdecker, Gebäudereiniger, Schornsteinfeger: Immer mehr Betriebe setzen Drohnen im Handwerk ein – für Inspektionen, Fassadenreinigung, Aufmaß und Baustellendokumentation. Vier Praxisbeispiele zeigen, wie viel Zeit die fliegenden Werkzeuge sparen. Dazu kommt, was die Geräte kosten, wie die BG Bau fördert und welchen Drohnenführerschein Sie brauchen.

Gabriel von Prondzinski, Dachdecker und Geschäftsführer bei VonPro Dach- & Solarreinigung in Bonn. Die Arbeit mit Drohnen bringt dem Betrieb einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.
Gabriel von Prondzinski, Dachdecker und Geschäftsführer bei VonPro Dach- & Solarreinigung in Bonn. - © Markus J. Feger

Einmal pro Woche lässt Gabriel von Prondzinski die Drohne steigen. Mit vier Beschäftigten führt der 30-jährige Bonner die Reinigungsfirma VonPro, die sich auf Dächer und Solaranlagen spezialisiert hat. Auf das kleine fliegende Werkzeug ist von Prondzinski gekommen, weil er immer häufiger feststellen musste, dass viele Schäden an Solaranlagen mit dem bloßen Auge gar nicht erkennbar sind. Also kaufte er eine Drohne mit Wärmebildkamera, machte den nötigen Flugschein, absolvierte einen Thermografiekurs und kann seither eine vorher nicht mögliche Detailinspektion von Dächern und Photovoltaikanlagen anbieten.

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