Die Schwerpunkte liegen dieses Mal u. a. auf Digitalisierung und Marketing: Informieren Sie sich im aktuellen Heft über den Einkauf auf Knopfdruck, Außenwerbung und neue Ideen zu BIM-Prozessen. Dazu können sich dank zusätzlich anerkannter Krankheitsbilder mehr Betroffene Hoffnung auf Entschädigungen für ihre Berufskrankheiten machen. Welche Beschwerden nun als berufsbedingte Erkrankungen gelten und viele weitere Themen rund um das Handwerk lesen Sie in der neuen Dezember-Ausgabe von handwerk magazin.

Matthias Stoll von der Zimmerei Stoll in Pforzheim ordert Materialien per Mausklick. Seine ERP-Software ist über eine IDS-Schnittstelle direkt mit Online-Shops von Baustoffhändlern verknüpft. Laut Stoll spart das viel Zeit – Preise und Lieferzeiten sind jederzeit einsehbar, die Buchhaltung läuft transparent. Als nächster Schritt steht die Integration der Lagerverwaltung an.
So arbeiten allerdings längst nicht alle Betriebe. Laut führenden IT-Beratungsunternehmen besteht im Handwerk noch Luft nach oben. Wie Sie diese Potenziale heben können, ähnliche Prozesse wie Matthias Stoll implementieren und künftig Ihre Bestellungen vielleicht sogar via KI-Agenten vorbereiten und automatisieren ("Agentic Commerce"), lesen Sie in der Titelstory der neuen Dezember-Ausgabe von handwerk magazin. Einen ersten Überblick über weitere Themen finden Sie hier:
Titelthema der Dezember-Ausgabe: Digitale Beschaffung – wie der Einkauf auf Knopfdruck gelingt
Material für Aufträge rechtzeitig zu bestellen, kann im Betriebsalltag schnell untergehen. Software hilft Handwerkern dabei, den Beschaffungsprozess zu vereinfachen. Künftig soll er mithilfe von künstlicher Intelligenz sogar noch smarter werden. Mehr dazu lesen Sie in der Titelstory ab Seite 16.
Markt & Innovationen: Interview – stirbt das Handwerk aus?
Während keiner so genau hinsieht, verschwindet das Handwerk
leise, still und heimlich. Diese These hatte Unternehmer
Marcel Koch vor einigen Monaten im Kopf – und ging mit einem emotionalen Statement an die Öffentlichkeit. Welche Reaktionen haben er und sein Geschäftspartner Michael Hopka darauf bekommen? Zeit für ein Stimmungsbild aus dem hessischen Aßlar ab Seite 32.
Betrieb & Management: Was im Handwerk als Berufskrankheit zählt
Krank durch den Job? Ist die berufliche Tätigkeit verantwortlich für ernsthafte gesundheitliche Beschwerden, kann es sich um eine von mehr als 80 anerkannten Berufskrankheiten handeln. Ist dies der Fall, haben die Betroffenen Anspruch auf eine Entschädigung. Wie das funktioniert und welche drei neuen Krankheitsbilder jetzt eine Berufskrankheit sind, verrät der Beitrag ab Seite 46.
Mobilität & Fuhrpark: VW Transporter als Kastenwagen mit L-Trennwand
Kasten, Kombi, Kasten-Doka, Doppelkabine, Caravelle – war’s das? Von wegen, den VW Transporter gibt’s als ungewöhnlichen Kastenwagen mit L-Trennwand. Ein Fall fürs Handwerk. Alle Details lesen Sie ab Seite 50.
Finanzen & Versicherungen: Managerhaftung – verantwortlich und persönlich haftbar
Wer Verantwortung übernimmt, steht oft auch mit seinem Privatvermögen für die Folgen seiner Entscheidungen ein. Eine Managerhaftpflichtversicherung (D&O) begrenzt das persönliche Risiko. Gleichzeitig schützt sie den Betrieb, etwa wenn Führungskräfte fahrlässig einen Vermögensschaden verursachen. Wer die D&O braucht und was sie kostet, lesen Sie ab Seite 56.
Steuern & Recht: Steuerstrategien bei der Renovierung von Immobilien
Modernisierung und Erhalt einer Immobilie gehen schwer ins Geld. Unternehmer und Vermieter machen Aufwendungen steuerlich geltend. Sie erzielen einen Vorteil, wenn sie schnell oder über mehrere Jahre abschreiben. Das Finanzamt aber setzt Grenzen. Tipps für die beste Strategie gibt es ab Seite 66.
Editorial: Mit viel Power die Zukunft begrüßen
Gestaltungswille: Die „Köpfe 2025“ aus dem Handwerk, die die Redaktion auch dieses Jahr wieder gekürt hat, machen Mut fürs neue Jahr! Lesen Sie mehr im Editorial:
Das mache ich sonst nie!
Das mache ich sonst nie! Nämlich in alten Ausgaben zu blättern und zu schauen, was ich an dieser Stelle in der Dezember-Ausgabe die vergangenen fünf Jahre so geschrieben habe. Ich bin ganz ehrlich: Es ging meist nur um Probleme oder – positiv formuliert – Herausforderungen. Die Rolle als Problemlöser (2024), die schlechte Stimmung bei Unternehmerinnen und Unternehmern (2023), Elon Musks aufsehenerregenden Twitter-Deal (2022), die ambitionierten Klimaziele der COP26 in Glasgow (2021) und die Deutschen als Zukunftsbefürworter (2020). Okay, daran lässt sich anknüpfen, um hier einen optimistischen Twist hineinzubringen. Was mir bei diesem positiven Ansatz hilft? Der Blick auf unsere „Köpfe 2025“ aus dem Handwerk, die Sie auf den Seiten 26 bis 31 inspirieren sollen. Siegerwille, Zuversicht, Power – diese drei Schlagworte fallen mir zu den tollen Persönlichkeiten sofort ein. Oder einfach das Motto: Hallo, Zukunft! Das gibt mir ein gutes Gefühl fürs kommende Jahr.
Zukunft gleich Moderne? „Es macht uns Spaß, neue Wege zu gehen“, hat Matthias Stoll, Geschäftsführer der gleichnamigen Zimmerei aus Pforzheim, meiner Kollegin Irmela Schwab fürs aktuelle Titelthema „Beschaffung“ verraten. Den Einkauf auf Knopfdruck lebt der Digitalpionier vor – und konnte dadurch endlich die lästige Excel-Tabelle in Rente schicken. „Dass wir jetzt automatisiert bestellen können, spart uns viel Zeit.“
Hallo Zukunft!
Hallo, Zukunft! Das heißt es buchstäblich auch beim bevorstehenden Jahreswechsel. Das Team von handwerk magazin wünscht Ihnen erholsame Weihnachtstage, kreative Momente und unschlagbare Ideen sowie einen guten Start ins neue Jahr. Und nicht vergessen: Den Blick zurück habe ich ja schon für Sie erledigt, Sie können jetzt hoffnungsvoll nach vorne schauen.
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