Ausgabe 08/2025 handwerk magazin August-Ausgabe 2025: Nachfolge – Fusion unter Freunden

Der eigene Handwerksbetrieb ist für die meisten nicht einfach nur ein Beruf, sondern ein Lebenswerk. Das aufzugeben fällt im Alter immer schwer, besonders aber wenn der passende Nachfolger fehlt. Was Unternehmer tun können, wenn die Kinder nicht an einer Nachfolge interessiert sind – und viele weitere Tipps rund um das Handwerk – lesen Sie in der neuen August-Ausgabe von handwerk magazin.

Cover August-Ausgabe 2025
Wie Unternehmer die Nachfolge regeln können verrät die neue August-Ausgabe von handwerk magazin. - © handwerk magazin

Wenn Handwerksunternehmer in den Ruhestand gehen möchten, brauchen sie einen geeigneten Nachfolger oder eine geeignete Nachfolgerin. Doch längst finden die sich nicht mehr unbedingt unter den eigenen Kindern. Und auch die Suche außerhalb der Familie ist nicht immer einfach. Für jeden Vierten ist die Stilllegung des eignene Betriebs inzwischen eine echte Option.

Doch es gibt auch andere Lösungen. Welche das sind zeigt die Titelstory der neuen August-Ausgabe von handwerk magazin als Auftakt einer sechsreihigen Serie zum Thema "Nachfolge sichern". Zusätzlich gibt es im neuen Heft wie immer viele weitere Tipps und Hintergründe zu den Herausforderungen im Alltag von Handwerksunternehmerinnen und -unternehmern. Einen ersten Überblick der Themen finden Sie hier:

Titelthema der August-Ausgabe: Auf neuen Wegen die Nachfolge sichern

Jeder zweite Firmenchef möchte sein Lebenswerk an die Kinder weitergeben. Doch was tun, wenn der Nachwuchs kein Interesse hat? Während die einen resignieren, suchen viele Unternehmer nach Alternativen, um ihr Lebenswerk zu sichern. Das ist kein leichter Job, doch es lohnt sich, für eine erfolgreiche Übergabe auch mal Außergewöhnliches zu wagen. Mehr dazu lesen Sie in der Titelstory ab Seite 14.

Markt & Innovationen: »Ich habe das gar nicht
als etwas besonderes empfunden«

Hannes Aufderheide hat schon als Jugendlicher Verantwortung übernommen – im Sportverein, beim Sanitätsdienst, in der Gemeinde. Und auch während der Maurer-Ausbildung gehörte das ehrenamtliche Engagement stets dazu. Seinen Einsatz sieht er bis heute als etwas völlig Normales an. Folge 5 der Serie "Handwerker im Ehrenamt" lesen Sie ab Seite 24.

Betrieb & Management: Unterwegs und nein Netz – was tun?

Aufträge bearbeiten, Material bestellen, mit der Zentrale kommunizieren: Fehlender Internetempfang kann für Handwerksbetriebe schnell zu deutlichen Einschränkungen der Arbeitsabläufe führen. Doch mobiles Arbeiten ohne stabile Internetverbindung muss kein Chaos auslösen. Heute gibt es smarte Lösungen – von Offline-Apps bis Satelliteninternet. Details dazu gibt es in einem Beitrag ab Seite 32.

Mobilität & Fuhrpark: Transporter per Katalog

Kurze Lieferzeiten, günstige Konditionen, nur ein Ansprechpartner: Stellantis Custom-Fit geht in Sachen Service-Transportern einen großen Schritt weiter als andere Hersteller und verspricht Handwerkern Auf- und Ausbauten sowie Individualisierungen ab Werk. Details und Hintergründe zum Angebot finden Sie ab Seite 38.

Finanzen & Versicherungen: Erst der Schaden, dann der Ärger

Die Regulierung von Versicherungsschäden hat sich dramatisch verschlechtert. Verzögerungen, strenge Prüfungen und Leistungskürzungen sind das „New Normal“. Die Investition in Prävention wird zur zweiten Versicherungsprämie. Wie Unternehmer für eine gute Regulierung sorgen können, lesen Sie ab Seite 44.

Steuern & Recht: Nachhaltigkeit als Marketing-Tool

Viele Handwerksbetriebe nutzen erneuerbare Energien, ressourcenschonende Materialien oder recyceln ihre Abfälle. Doch wie stellen sie ihr Engangement auf der Website rechtskonform dar? Welche Siegel etwa dürfen sie verwenden? Und wie ist mit einer Abmahnung zu verfahren? Informationen dazu erhalten Sie im Beitrag ab Seite 54.

Patrick Neumann
© Rohde Fotografie



Editorial: Das Momentum ist plötzlich ein anderes

Was die aktuelle Stimmung im Handwerk mit den Fangesängen in einem Fußballstadion zu tun hat? Dank des verbaschiedeten Investitionssofortprogramms einiges, findet Patrick Neumann. In seinem Editorial beschreibt der Chefredakteur von handwerk magazin, was das für die Branche bedeutet. Lesen Sie mehr:

Investitionssofortprogramm

Die Wahrheit liegt auf dem Platz. Sie kennen das natürlich alle von K.-o.-Spielen im Fußball: In der Nachspielzeit schießt eine Mannschaft den Ausgleich, das Momentum ist plötzlich ein anderes, die Stimmung kippt, das Team des Torschützen ist obenauf. Eine Metapher, die gut zum verabschiedeten Investitionssofortprogramm passt. Noch haben die schnelleren Abschreibungen für Maschinen, Geräte und Fahrzeuge sowie die steuerlichen Entlastungen gar nicht wirken können. Doch die Fangesänge in der Deutschland-Arena, um im Bild zu bleiben, sind wieder deutlich lauter zu hören. Jetzt heißt es für Coach Friedrich Merz und sein Team, nur nicht nachzulassen. Denn klar ist auch: Für den ganz großen Titel reicht das noch lange nicht. Abgabenlast, Bürokratie und Energiekosten müssen erst auch noch ausgedribbelt werden, um den Sieg einfahren zu können. Aber mit dem zwölften Mann im Rücken dürfte das deutlich leichter fallen. Solange sich die haarsträubenden Abspielfehler nicht häufen – wie bei der Verfassungsrichterwahl.

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Nachfolge sichern

Einen richtigen Push fürs Business und einen kreativen Weg bei der Betriebsübernahme hat Lino Ferda, einer unserer Protagonisten der aktuellen Titelstory, gewählt: die gleichberechtigte Fusion! Ziel sei es gewesen, „das Beste aus den beiden Betrieben unter einer neuen und starken Marke zu vereinen“, so der Geschäftsführer von HEEET in Siegen. Neugierig? Kann ich absolut verstehen!

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