Das Gebäudereiniger-Handwerk bewegt sich in einem Spannungsfeld aus Personalnot, Bürokratie und Imagewandel. Was der Bundesinnungsverband von der Politik fordert und wie die Branche den zahlreichen Herausforderungen strotzt.

Mit rund 700.000 Beschäftigten ist die Gebäudereiniger-Branche nicht nur das personalintensivste Handwerk Deutschlands, sondern auch das am schnellsten wachsende. Das Tätigkeitsfeld der Betriebe ist komplex. Es reicht von der klassischen Unterhaltsreinigung über Glas- und Fassadenreinigung bis hin zur Krankenhaus-, Baustellen-, Verkehrsmittel- oder Industriereinigung.
Dementsprechend mannigfaltig sind auch die Schwierigkeiten, vor der die verschiedenen Unternehmen stehen. Die größte Herausforderung ist und bleibt aber die Akquise von Personal, „die durch den demografischen Wandel immer schwieriger wird“, wie Wolfgang Molitor, Hauptgeschäftsführer des Bundesinnungsverbands der Gebäudedienstleister (BIV), erklärt.
Unterschiedliche Stellschrauben
In diesem Zusammenhang will der BIV weiterhin konstant an unterschiedlichen Stellschrauben gleichzeitig drehen: „Wir setzen auf solide Tarifpolitik und wollen den Ansatz der Tagesreinigung voranbringen“, das stärke laut BIV vor allem auch die Sichtbarkeit des Handwerks.
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Branchencheck und Fachkräftemangel
