Eine neue Studie des Bonner Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) räumt mit dem Vorurteil auf, dass die Firmenchefs der Klein- und Mittelbetriebe deutlich weniger innovativ seien als die Verantwortlichen von Großunternehmen.

Vorteil Kleinbetriebe
Zählt man nämlich die Neuerungen im nicht-technologischen Bereich – dazu gehören etwa neue Vertriebswege – dazu, müssen sich die Kleinbetriebe nach Auskunft der IfM-Experten keineswegs verstecken: in der Kategorie zehn bis 49 Mitarbeiter beteiligen sich laut Studie vier von fünf Betrieben aktiv am Innovationsprozess (siehe Chart). Damit ist die Innovationsquote der Kleinbetriebe nur um zwei Prozent geringer als der Durchschnitt der Gesamtwirtschaft. Dabei investieren Produktionsbetriebe bis 50 Mitarbeiter etwas 2,5 Prozent des Umsatzes in Neuentwicklungen, bei den dienstleistungsorientierten Unterneh men liegt die Quote dagegen nur bei 1,2 Prozent. Als Innovationspartner setzt jeder vierte Kleinbetrieb auf Fir menkunden und Unterneh mensberater, 17 Prozent suchen sich Unterstützung aus der Wissenschaft. - me
