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Raubüberfall: Wie Sie im Ernstfall reagieren sollten

Überfälle, im Handwerk kein Thema? Weit gefehlt, gerade auf kleinere Bäckereifilialen haben es Kriminelle vermehrt abgesehen. Jüngst wurden Vorfälle in Wuppertal, Mannheim und Würzburg gemeldet. Hier einige Tipps, wie Sie im Ernstfall reagieren sollten.

Der Täter kommt allein und schlägt meist kurz vor Ladenschluss zu: Medienberichten zufolge wurden in den vergangenen Wochen und Monaten viele kleine Bäckereien Opfer von Raubüberfällen. Jüngstes Beispiel ist ein Überfall in Wuppertal Anfang Februar, bei dem der noch unbekannte Täter gegen 17:55 Uhr eine 56-jährige Verkäuferin mit Pfefferspray bedrohte. In Heidelberg, Mannheim und Eppelheim ermittelt die Polizei derzeit in einer ganzen Serie, rund zehn Bäckereien und Einzelhandelsgeschäfte wurden hier im Januar und Februar überfallen. Mehrere hundert Euro hat ein Täter Anfang Februar in Koblenz erbeutet, und auch in Unterfranken gab es Ende 2012 eine Überfall-Serie.

Doch wie sollten betroffene Betriebe im Fall der Fälle reagieren? Die Berufsgenossenschaft Handel und Warendistribution rät: „Beschäftigte müssen mindestens einmal jährlich, vorzugsweise zu Beginn der dunklen Jahreszeit, anhand von Betriebsanweisungen zu den zu treffenden Sicherheitsvorkehrungen und zu sicherem Verhalten unterwiesen werden.“

Im Rahmen einer Unterweisung Ihrer Mitarbeiter sollten Sie die Situation gedanklich oder praktisch durchspielen. So ist es unter anderem wichtig, zu üben, wie man schnell, auch unter Stress, ohne Kassiervorgang die Kasse öffnet.

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