⇨ Altersgerechter Umbau Nur Profis haben Chancen

Wie Handwerker beim altersgerechten und barrierefreien Umbau an Aufträge kommen, erklärt Gabriele Poth vom Handwerkszentrum Düsseldorf.

Gabriele Poth leitet das Handwerkszentrum Wohnen im Alter der Handwerkskammer Düsseldorf. - © Poth

Nur Profis haben Chancen

Kunden finden

N Senioren sind kritische Kunden, Handwerker müssen sich klar als Profi für Barrierefreiheit vermarkten.N Kunden wünschen Angebote aus einer Hand, also Kooperationen bilden und die Rolle des Leiters übernehmen – als Spezialist für das barrierefreie Bauen.

Auf Fördermittel hinweisen

N Erklären, ob die gesetzliche oder private Krankenkasse, die Pflegeversicherung, die Sozialhilfe oder die Unfallversicherung zum Tragen kommt.N Welche gesetzlichen Wohnungsbauförderungsmöglichkeiten bestehen.N Wie sich steuerliche Effekte erzielen lassen.N Welche mietrechtlichen Angelegenheiten geregelt werden müssen.

Synergien herausarbeiten

N Wer sein Haus energiesparend umbauen will und mehr Komfort wünscht, sollte konkrete Angebote zum altersgerechten Umbau erhalten. Wichtig sind dabei Hinweise auf Synergieeffekte bei den Kosten.

Richtig ansprechen

N Tabu-Themen ansprechen zu können muss gelernt werden. Nur wer Handicaps begreifen kann, sich in die Situation des älteren Kunden hineinversetzen kann, wird die richtigen Begründungszusammenhänge für seniorengerechte Modernisierungen im Beratungsgespräch aufzeigen können.