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Nießbrauch als Alternative

Viele Seniorchefs brauchen die Erträge aus ihrem Unternehmen oder einer Immobilie für ihren Lebensunterhalt. Welche Lösungen sich anbieten.

Nießbrauch. Der Seniorunternehmer kann die Früchte aus seinem Vermögen weiter genießen, wenn er sich Nießbrauchsrechte sichert.

Erträge und Instandhaltung. Die Erträge stehen weiter dem Senior zu. Die Fortführung der Firma oder der Erhalt der Immobilie obliegen dem Beschenkten.

Risiko. Nießbrauchslösungen beinhalten Risiken für den Senior. Der Jungunternehmer wird möglicherweise kein Interesse an einer Ertragsmaximierung zeigen. Denn er wird ausschließlich ein festes Gehalt als Geschäftsführer beziehen, die Gewinne fließen weiter dem Seniorchef zu. Experten raten deshalb von dieser Lösung ab.

Immobilienübertragung. Nießbrauch kann sich aber durchaus anbieten, wenn eine private Immobilie übertragen werden soll. Der Junior wird das Gebäude zu erhalten haben, dem Senior fließen die Erträge zu.

Rentenzahlung. Alternativ bietet es sich an, die Firma oder Immobilie gegen eine laufende Rentenzahlung zu übergeben. Der Juniorunternehmer kann seine monatlichen Aufwendungen kalkulieren und die Leistungen als Betriebsausgaben absetzen. Gleichzeitig profitiert er, falls sich die Firma gut entwickelt.

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