handwerk magazin Februar-Ausgabe New Work im Handwerk, raus aus dem Hamsterrad, digital fit für die Übergabe

Die neue Ausgabe ist da: Wer immer auf dem neuesten Stand sein und den Betrieb erfolgreicher machen möchte, sollte unbedingt unsere Februar-Ausgabe lesen.

Cover Februar 2022
Die Februar-Ausgabe von handwerk magazin ist da: interessant, nützlich, spannend, voller Ideen und Infos. – © handwerk magazin

Neue Wege beschreiten – das müssen viele Unternehmer im Moment. Denn nicht nur die Pandemie, sondern auch der gesellschaftliche Wandel verändern die Arbeitswelt stetig. Chefs müssen sich fragen: Was erwarten Kunden? Was erwarten die Mitarbeiter? Aber auch: Was erwarte ich? Tipps und Tricks und viele Inputs rund um die Herausforderungen im Handwerk gibt es in der neuen Februar-Ausgabe von handwerk magazin. Einen ersten Überblick der Themen gibt es bereits hier:

Titelthema: So geht New Work im Handwerk

Bei Ihnen kommt Homeoffice nicht infrage und es gibt Wichtigeres, als die Arbeit neu zu organisieren? Klar klappt es auch so irgendwie, doch wie lange und mit welchen Mitarbeitern? New Work ist kein Modewort, sondern die Antwort darauf, was Kunden und Mitarbeiter künftig von einem Unternehmen erwarten. Wer im Geschäft bleiben will, muss sich umstellen – oder der pfiffigen Konkurrenz den Markt überlassen. Das haben Sie nicht vor? Prima, dann zeigen wir Ihnen im ersten Teil unserer Serie „New Work im Handwerk“, welche Werte in der neuen Arbeitswelt besonders zählen und wie Sie für Ihren Betrieb die richtige Mischung finden. Los geh’ts ab Seite 14.

Markt & Innovationen: „Im Hamsterrad gefangen“

Marco Fitz war mit seiner Kraft am Ende. Beim Versuch, sein Unternehmen erfolgreicher aufzustellen, ging der Viterma-Gründer über seine Grenzen hinaus. Ein Gespräch über Fokussierung, Positionierung und den Durchbruch zum wahren Unternehmer sowie über sein Buch, in dem er Unternehmern Tipps gibt, wie sie sich als Mensch weiterentwickeln können. Das ganze Interview lesen Sie ab Seite 22.

Betrieb & Management: Digitale Übergabe

Von den gut 500.000 kleinen und mittleren Firmen, die in Deutschland von 2017 bis einschließlich diesem Jahr nach einem Übernahmewilligen suchen, gehen mehr als ein Drittel leer aus. Wer sein Lebenswerk an einen Nachfolger übergeben will, sollte also schleunigst seine digitalen Hausaufgaben machen. Denn so stellen Betriebsinhaber ihre Firma attraktiv auf – nach innen und nach außen. Mehr dazu lesen Sie ab Seite 30.

Mobilität & Fuhrpark: Alles andere als entspannt

Lange Lieferzeiten, kaum Nachlässe und wenig gebrauchte Alternativen. Die globale Chipkrise macht der heimischen Automobilwirtschaft schwer zu schaffen. Und: Die Prognosen sehen nicht rosig aus. Doch was bedeutet das für Betriebe, die dieses Jahr ihren Fuhrpark verstärken wollen? Die Antwort erfahren Sie ab Seite 40.

Finanzen & Versicherungen: Besserer Schutz und Service

Für die meisten Versicherer sind Handwerker eine wichtige und umworbene Zielgruppe. Eine Abfrage bei 50 Versicherern, Maklern und Dienstleistern zeigt: Das Angebot speziell für Handwerker steigt stark. Welches die spannendsten Innovationen für das Jahr 2021/22 sind, erfahren Sie in diesem Beitrag ab Seite 46.

Steuern & Recht: Veto gegen den Wucher

Generell haben Firmenchefs zahlreiche Termine und Fristen des Finanzamts zu beachten. So verlangt das Amt auch hohe Zinsen für zu spät eingegangene Steuern. Ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts schiebt dieser Handhabe nun einen Riegel vor und verlangt von der Regierung eine rasche Neuregelung. Wie Handwerkschefs Zuschläge und Zinsen generell vermeiden können, lesen Sie ab Seite 54.

Editorial: Nicht nur hippe Start-ups können New Work

8 Stunden am Tag, 5 Tage die Woche: Für die meisten Menschen macht ihre Arbeit einen Großteil des Lebens aus. Nicht verwunderlich, dass viele über die Art und Weise dieser Arbeit nachdenken und sich fragen, worauf es ihnen eigentlich ankommt. Über die Idee namens New Work macht sich Chefredakteur Patrick Neumann in diesem Editorial Gedanken. Lesen Sie mehr:

New Work hatte ich das erste Mal im Mai 2020 auf den Ohren. Dank eines Podcasts kam ich mit den Ideen des Sozialphiloso­phen Frithjof Bergmann in Kontakt – und war sofort fasziniert. Ob es am Plauderton lag? An der Nähe meiner Kopfhörer zum Gehirn? Egal. Der jahrzehntealte Ansatz elektrisierte mich: einer Arbeit nachzugehen, die man wirklich, wirklich will! Die einen stärkt und nicht schwächt! Diese beiden Aspekte werde ich nicht mehr vergessen. Das liegt übrigens nicht daran, dass ich so ein gutes Gedächtnis habe, sondern daran, dass im Zuge der unsäg­lichen Pandemie viel über die Arbeitswelt von morgen nachge­dacht, philosophiert und hart diskutiert wird. Auch wir in der Redaktion haben uns die Frage gestellt, ob New Work im Hand­werk funktionieren kann. Unsere Antwort lautet: ja! Nur eben anders als in den bekannten Start­-up-­Hochburgen Silicon Valley, New York oder London. Und gerade deshalb bietet unsere zehn­teilige New­ Work-­Serie, die mit der Titelstory in dieser Ausgabe startet, viele Impulse, die Sie als Handwerksunternehmerin oder -­unternehmer in Ihrem Betrieb gleich umsetzen können. Starten Sie doch einfach mit den zehn Werten der neuen Arbeitswelt oder mit der Checkliste, wie viel New Work heute schon in Ihrem Betrieb steckt. Angesichts des Fachkräftemangels eine lohnende Standortbestimmung – glauben Sie mir.

Eine Arbeit, die ich wirklich will – ich bin mir sicher, dass die Preisträgerinnen unseres Awards „Unternehmerfrau im Hand­werk 2022“ diesen Satz so unterschreiben werden, wenn wir sie im Oktober auszeichnen. Also gleich in den Kategorien „selbst­ständige Unternehmerfrau“ und „Unternehmerin“ mitmachen. Zumal die Siegerinnen jeweils 2.500 Euro und einen Imagefilm abräumen können. Ich drücke die Daumen und bin schon jetzt maximal neugierig! handwerk-magazin.de/unternehmerfrau2022

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