handwerk magazin Dezember-Ausgabe Grüner Strom für Betriebe, Interview zum Seifriz-Preis, Konzepte für Werkzeug-Sharing

Unsere neue Ausgabe ist da: interessant, nützlich, spannend, voller Ideen und informativer Artikel rund um das Handwerk und die verschiedenen Branchen. Wer immer auf dem neuesten Stand sein möchte, sollte unbedingt unsere Dezember-Ausgabe lesen.

Die neue Dezember-Ausgabe von handwerk magazin ist da: interessant, nützlich, spannend, voller Ideen und Infos. – © handwerk magazin

Handwerk hat Tradition – und ist gleichzeitig Innovationstreiber. Wie diese zwei Seiten der Branchen zusammenpassen, zeigen die Beiträge der neuen Dezember-Ausgabe. Innovative Unternehmen, die sich im Bereich Ökostrom starkmachen sind ebenso dabei wie Betriebe, die – ganz traditionell – Geräte mieten statt selbst zu kaufen. Außerdem hält das neue Heft wieder Tipps und Tricks für erfolgreiche Handwerksunternehmer parat. Einen ersten Überblick der Themen gibt es bereits hier:

Titelthema: So schalten Sie auf Grün!

Zwei Handwerkschefs aus Nordrhein-Westfalen machen vor, wie man nicht nur nachhaltige Energie beziehen, sondern auch diese mit wenig Aufwand und planbaren Kosten selbst produzieren kann. Beide sind überzeugt: Handwerksbetriebe können in Sachen Ökostrom viel mehr tun als bislang – und dabei Geld sparen. Wie ihnen das gelingt, verrät die Titelgeschichte ab Seite 16.

Markt & Innovationen: „Lösungen, die aus dem Bedarf heraus entstehen“

Im Handwerk steckt viel Innovationskraft – da ist sich Rainer Reichhold, Handwerksunternehmer und Handwerkskammerpräsident der Region Stuttgart, sicher. Ein Gespräch mit dem Seifriz-Preis-Jurymitglied über Theoretiker und Praktiker, Wow-Effekte und Innovationssprünge. Das ganze Interview lesen Sie ab Seite 24.

Betrieb & Management: Beziehung auf Zeit

Schon als die Sharing-Economy und Firmen wie Airbnb oder Spotify noch nicht erfunden waren, gab es im Handwerk die Beziehung auf Zeit: Denn Geräte mieten hat für Handwerksbetriebe eine Reihe von Vorteilen. Dabei können sie unter immer mehr Anbietern mit unterschiedlichen Sharing-Konzepten wählen. Der neueste Trend: automatisiertes Ausleihen – ganz ohne Kaution. Wie das funktioniert, verrät der Artikel ab Seite 38.

Finanzen & Versicherungen: Servicepartner gesucht

Handwerker, die mit Versicherungen kooperieren, haben Vorteile: Sie bekommen Kunden vermittelt und die Zahlungsabwicklung läuft problemlos. Der schnelle Zugriff auf Handwerkerleistungen ist für die meisten Versicherer ein zentraler Strategiebaustein ihres Schadenmanagements. Da der Wettbewerb unter den Assekuranzen heftiger wird, gehen jetzt die ersten Versicherer dazu über, Handwerksfirmen zu kaufen. Worauf Handwerker achten sollten, erfahren sie ab Seite 58.

Steuern & Recht: Im Zweifel bitte zurückzahlen

Zuschüsse, günstige Kredite, Kurzarbeitergeld: In der Corona-Zeit ging es darum, Betrieben schnell zu helfen – und gleichzeitig nicht mit dem Gießkannenprinzip Geld zu verteilen. Doch der Staat investiert nicht nur in Krisenzeiten in Unternehmen, die Hilfe brauchen. Nach dem Corona-Jahr ist jetzt verstärkt mit Kontrollen durch den Fiskus zu rechnen. Was zu beachten ist, lesen Sie ab Seite 67.

Editorial: Ambitionierter 100-Meter-Lauf für die Zukunft

Nur, wenn sich Wirtschaft und Klimaschutz vertragen, kann das 1,5-Grad-Ziel der Klimawende erreicht werden, ist sich Chefredakteur Patrick Neumann sicher. In seinem Editorial blickt er auf die Klimakonferenz zurück und voraus in die Zukunft.

Misserfolg, Zwischenschritt oder Durchbruch? Wie sich die Klimakonferenz in Glasgow abschließend bewerten lässt, kommt wohl auf den jeweiligen Standpunkt des Betrachters und die Erwartungshaltung an. Enttäuscht von den Beschlüssen der COP26? Oder eher erfreut, dass in Schottland das Ende fossiler Energieträger eingeläutet wurde? Zumindest existiert jetzt ein globales Regelwerk fürs Klimaschutzsystem. Aber wie man es auch drehen und wenden mag: Mit dem viel diskutierten 1,5-Grad-Ziel im Blick muss sich die Weltgemeinschaft nun in den nächsten Jahren mächtig anstrengen – auch in Sachen klimaneutrale Wirtschaft. Denn wenn ich die Experten richtig verstehe, befinden wir uns alle in einem herausfordernden 100-Meter-Lauf in Richtung Zukunft. In Glasgow fiel der Startschuss, einige Akteure haben den Startblock dort auch mit viel Elan verlassen. Doch heißt es jetzt – um im Bild zu bleiben – bis zur Höchstgeschwindigkeit zu beschleunigen und dieses Tempo dann auch gekonnt ins Ziel zu bringen. Drei Phasen, die wir übrigens auch hierzulande erfolgreich absolvieren müssen. Entscheidend wird für mich dabei sein, dass sich Wirtschaft und Klimaschutz vertragen – nur so können wir möglichst viele ambitionierte Sprinter bei dieser Challenge mitnehmen.

Einer dieser Sprinter ist Heinrich Kuchner. Der Handwerksunternehmer aus Remscheid macht in unserer Titelstory Mut, auf Ökostrom zu setzen und den kompletten Betrieb auf Grün zu trimmen. Mein Lieblingszitat des Zentralheizungs- und Lüftungsbauermeisters: „Der erste Schritt ist: einfach mal was machen, auch wenn es nur kleine Lösungen sind.“ Der Firmenchef ermuntert: „So sammelt man immer mehr Erfahrungen und gewinnt Spaß an der Sache.“ Klar, wer Spaß am Sprinten hat, kommt in der Regel auch schneller ins Ziel.

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