Freizeit -

Hobby: Single Malt und Schere

Jörg Rajewitz wurde 1963 in Hattingen bei Bochum geboren. Zunächst arbeitete er im Ruhrgebiet, machte dann seinen Meister und zog anschließend nach Lübeck. 1988 ­eröffnete er dann ­seinen ersten eigenen Friseursalon in der Heimatstadt.

Persönliche Note bei den Rezepten

1988 eröffnete er sein erstes Geschäft in Hattingen, damals noch in der Innenstadt. Nach dem Umzug nach Blankenstein seien die Café-Pläne dann immer konkreter geworden, sagt Rajewitz. Mittlerweile schauten im Café längst nicht mehr nur Kunden nach dem Frisieren, sondern wochenends auch mal ganze Touristengruppen vorbei.

Rajewitz und Co-Chefin Richter stecken viel Zeit und Herzblut ins „Zuckerland“, bedienen die Kundschaft weitgehend selbst. Sämtliche Rezepte für Kuchen, Torten und Suppen auf der Speisekarte stammen vom Friseurmeister persönlich, „über die Jahre erprobt“, wie er sagt. Eine Konditorin stellt die Torten und Kuchen nach seinen Rezepten her, die Suppen liefert ein Koch, mit dem Rajewitz zusammenarbeitet.

Der Pralinenclub, ein Unternehmen aus Südlohn im Münsterland, liefert außerdem Pralinen von wechselnden Chocolatiers aus Deutschland. Mittlerweile, sagt Rajewitz, sei das Café eine ernstzunehmende zweite Einnahmequelle, auf die er nicht mehr verzichten möchte.

Verkostungen für Genießer

Neben den kulinarischen Genüssen lockt auch der Whisky viele Gäste an. Über die Jahre hat der Friseurmeister sich nicht nur eine große Expertise in Sachen Whisky und eine respektable private Sammlung angeeignet. Gemeinsam mit einem Kompagnon bietet er auch alle paar Monate Whiskyproben, sogenannte Tastings, für Freunde des hochprozentigen Fassgetränks an. Diese finden meist im „Café Zuckerland“ statt, alle paar Monate aber auch auswärts – auf Märkten, Messen oder Feiern, mit wechselndem Publikum. „Meist kommen um die 25 Personen“, sagt Rajewitz. Pro Tasting werden sechs Sorten verkostet, ausgewählt von Rajewitz. Das komme gut an, sagt er. Überhaupt, Whisky sei seit einigen Jahren wieder im Trend, genau wie andere kostspielige Genussmittel. „Man will sich halt wieder etwas gönnen.“

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