Eyes and more: Brillen als Accessoires

Das Konzept des Anbieters für Brillen & Accessoires ist stringent, engt jedoch den Freiraum der Partner erheblich ein.

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Das System

Eyes and more wurde 2005 in Holland gegründet und ist seit 2006 in Deutschland aktiv. Insgesamt gibt es in Holland, Deutschland und Österreich 114 Geschäfte; Franchise-Partner sind jedoch nur in Österreich und Deutschland vertreten. Eyes and more will sich von seinen Wettbewerbern absetzen, indem es Brillen als Accessoires und nicht als Heil- und Hilfsmittel betrachtet. Mit dem Festpreiskonzept sollen sich Kunden gleich mehrere Brillen leisten können. Im Preis enthalten sind Fassung, extra dünne, gehärtete und superentspiegelte Kunststoffgläser sowie ein Sehtest.

Der Markt

Die rund 12 000 augenoptischen Fachgeschäfte in Deutschland erzielten 2012 einen Umsatz von 5,17 Milliarden Euro; in den letzten fünf Jahren ist dieser um eine halbe Milliarde Euro gestiegen. Knapp 40 Prozent davon erwirtschaften die große Filialisten wie Fielmann, Apollo Optik oder Pro Optik. Eyes and more liegt nach einem Umsatzranking des Zentralverbands der Augenoptiker auf Platz acht mit einem geschätzten Umsatz von 28,9 Millionen Euro.

Der Tester

Augenoptikermeisterin Tanja Hesselschwerdt hat 2009 ihr Eyes-and-more-Ladengeschäft in Pforzheim eröffnet. Als frühere Einzelkämpferin schätzt sie den Rundum-sorglos-Service des Franchise-Gebers inklusive Standortanalyse, Ladeneinrichtung sowie der riesigen Auswahl an Brillenfassungen: „Ich habe einen schlüsselfertig eingerichteten Laden bekommen“, sagt die 37-Jährige, „so konnte ich mich von Anfang an auf die Kunden konzentrieren.“ Mit dem wirtschaftlichen Erfolg ist sie zufrieden, inzwischen beschäftigt sie drei Mitarbeiter.

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