Marktübersicht Die besten ERP-Lösungen für Handwerksbetriebe

Mit der richtigen ERP-Sorftware können Sie die Qualität Ihrer Abläufe und Planungen optimieren. Handwerkerlösungen im Bereich Software können Chefs und Mitarbeitern das Arbeiten im Büro und im Außendienst massiv erleichtern. Vor dem Programm-Kauf sollten Sie die Produkte aber genau unter die Lupe nehmen.

handwerk magazin hat zusammen mit dem Beratungsunternehmen Trovarit die im deutschen Markt angebotenen ERP-Programme für Handwerksbetriebe analysiert und miteinander vergleichen.

Themenfeld: Betrieb - IT

Inhalt:
Auflistung verschiedener Anbieter und der einzelnen Produkt-Module

Nutzen:
Vergleich verschiedener Anbieter und die Möglichkeiten der Software-Module

Untersucht wurden folgende Faktoren:

Allgemeine Kriterien
  • Erstinstallation
    Liefert Anhaltspunkte zur funktionalen Reife einer Software. ­Allerdings lässt sich daraus nicht auf die Modernität einer Software schließen.
  • Anzahl Installationen
    Machen Verbreitung und Akzeptanz einer Software in ­ihrem Zielmarkt deutlich. Aber: Hoch spezialisierte (Branchen-)Lösungen haben naturgemäß einen deutlich kleineren Zielmarkt als Generalisten
Software-Module
  • Finanzbuchhaltung, Rechnungswesen
    Erstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sowie Kostenrechnung des Handwerksunternehmens, mit deren Hilfe der Ressourceneinsatz ermittelt und finanziell bewertet wird.
  • Lohn- & Gehaltsabrechnung
    Erfassung, Abrechnung und Buchung von Arbeitsentgelten, Abgaben und Steuern sowie Datenübermittlung (z. B. Sozialkassen).
  • Personalzeiterfassung (PZE)
    Erfassung und Verwaltung der Arbeitnehmer u.a. als Grundlage für die Lohn- & Gehaltsabrechnung.
  • Kaufmännische Auftragsabwicklung
    elementarer Bestandteil eines ERP-Systems und daher in der Übersichtstabelle nicht gesondert ausgewiesen. Alle dargestellten Lösungen verfügen darüber.
  • Vertriebsplanung & -steuerung
    Operative Aufgaben der Absatzplanung zur Planung und Steuerung des Ressourceneinsatzes im Vertrieb (z. B. Budgetierung, Personaleinsatzplanung).
  • Kontaktmanagement
    Anlegen und Pflege von Stammdaten und Kontakten mit Interessenten, Kunden und Geschäftspartnern.
  • Kassensystem
    Einbindung von Peripheriegeräten oder -software in den Zahlungsverkehr (z. B. PC-basierte oder elektronische Registrierkasse).
  • Einkauf
    Teil der Warenwirtschaft, unterstützt die Lieferantenauswahl und die Verwaltung von Lieferantenrahmenaufträgen, die Bestellmengenermittlung, die Be­stellabwicklung und -überwachung sowie die Abwicklung der Fremdfertigung.
  • Bestandsführung
    Verwaltung der Bestände an Rohmaterialien, Handelswaren sowie Halb- und Fertigfabrikaten.
  • Projektmanagement
    Auftragsabwicklung in Branchen mit kundenindividuellen Auftragsstrukturen. Projektplanung und -steuerung inkl. Projektablauf (Projektphasen, Arbeitspakete, Meilensteine), Termine, Personaleinsatz und Budgets.
  • Dokumentenmanagement
    Datenbankgestützte, zentrale Verwaltung elektronischer Dokumente (z. B. Bestellungen, Rechnungen, Verträge, Zeichnungen).
Technologie
  • Apps für Tablets/Smartphones
    Unterstützt Benutzung auf mobilen Endgeräten.
  • Branchenübliche Standards für den Datenaustausch
    Unterstützt branchenübliche Formate bzw. Standards (z. B. DATANORM, GAEB).
Preis- und Liefermodell
  • Preismodell
    Kauf der Nutzungsrechte („Klassische Lizenz“), Miete, Nutzung („Pay-per-Use“, z. B. je Datensatz für die monatliche Gehaltsabrechnung) oder kostenfreie Nutzung, bei der nur Dienstleistungen zur Implementierung, Schulung und Wartung bezahlt werden („Open Source“).

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