handwerk magazin Juli-/August-Ausgabe Das Lebenswerk anvertrauen, Top Gründer im Handwerk, Runter mit den Kosten bei Unfällen

Die neue Ausgabe ist da: Wer immer auf dem neuesten Stand sein und den Betrieb erfolgreicher machen möchte, sollte unbedingt unsere Juli-/August-Ausgabe 2022 lesen!

Die Juli-/August-Ausgabe von handwerk magazin ist da: Interessant, nützlich, spannend, voller Ideen und Infos. – © handwerk magazin

Aktuell sieht es für viele Handwerksunternehmen doch sehr rosig aus: Ein Auftrag jagt den nächsten. Doch wie sieht es in einigen Jahren aus? Fachkräftemangel und fehlende Nachfolger zeigen deutliche Schwierigkeiten auf. Doch es gibt auch Erfolgsgeschichten. Eine davon zeigt die Titelstory der neuen Juli-Ausgabe. Und auch darüber hinaus gibt das neue Heft Tipps und Tricks für Handwerksunternehmer. Einen ersten Überblick der Themen finden Sie hier:

Titelthema: Nachfolge – Wie Chefs das Loslassen lernen

Unternehmerinnen und Unternehmer stecken oft ihr ganzes Herzblut und viel Arbeitszeit in ihren Betrieb. Das Lebenswerk abzugeben fällt vielen deshalb schwer. Rund 38 Prozent aller Seniorunternehmer haben Schwierigkeiten damit, der DIHK-Report zur Unternehmensnachfolge aus dem Jahr 2019. Dentallabor-Chefin Elvira Sinnott und Schreinermeister Franz Schroll haben es trotzdem geschafft. Wie, das erfahren Sie ab Seite 16.

Markt & Innovationen: Mutmacher mit Gründer-Gen

Bereits zum 17. Mal haben handwerk magazin, Signal Iduna und Würth die drei besten handwerklichen Start-ups in Deutschland beim Award „Top Gründer im Handwerk“ ausgezeichnet. Die Sieger zeigen: Mit Mut und Marktgespür können sich Unternehmer auch in Krisenzeiten am Markt durchsetzen. Welche Unternehmen abgeräumt haben, lesen Sie ab Seite 24.

Betrieb & Management: Täglich das Team aufschlauen

Ohne regelmäßige Weiterbildung lassen sich heute keine guten Fachkräfte mehr finden und halten. Denn laut Umfrage des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft gehören Weiterbildungsangebote zu den wichtigsten Maßnahmen, um neue Mitarbeiter von der Attraktivität eines Arbeitsplatzes zu überzeugen. Doch oft fehlen Zeit und Geld. Dabei sind digitale, in den Alltag integrierte Lernhäppchen sowieso oft die bessere Alternative. ab Seite 34.

Mobilität & Fuhrpark: Messbare Einsparungen

Handwerksbetriebe können ihr Schadenmanagement so aufstellen, dass sie bei Unfällen mit den Firmenwagen direkte und indirekte Kosten verringern. Die Voraussetzungen: Transparenz, strukturierte Abläufe und Aufgabenverteilung. Was Handwerksunternehmer tun können und beachten müssen, erfahren sie ab Seite 48.

Finanzen & Versicherungen: Echte Vorteile für Team und Chef

Mit einer betrieblichen Krankenversicherung (bKV) werden angestellte Handwerker zu Privatpatienten. Gerade nach

der Pandemie haben noch mehr Mitarbeiter den Wunsch, den gesetzlichen Krankenversicherungsschutz mit privater Vorsorge aufzuwerten. Wenn Chefs das möglich machen, wirkt es sich positiv auf Betriebsklima, Mitarbeiterbindung, Fachkräftegewinnung und Krankheitsdauer aus. Hintergründe zu diesem kostengünstiges Win-win-System, bekommen Sie ab Seite 54.

Steuern & Recht: Raus aus der Klemme

Aktuell müssen Chefs steigende Materialpreise an Kunden weitergeben. Nach der aktuellen Umfrage der Vereine Creditreform im Mittelstand vom Frühjahr sind 70,9 Prozent der Betriebe von Preissteigerungen betroffen. Das erfordert Verhandlungsgeschick und gut ausgearbeitete Verträge. Entsprechende Klauseln schaffen Rechtssicherheit. Worauf Unternehmer achten müssen, lesen Sie ab Seite 66.

Editorial: Dieser Enthusiasmus steckt an

Mit der Zukunft des Handwerks hat sich Chefredakteur Patrick Neumann beim Lesen des „KfW Nachfolgemonitorings Mittelstand 2021“ beschäftigt. Welche Schlüsse er daraus zieht und warum er positiv gestimmt auf die kommenden Jahre blickt, verrät der Chefredakteur in diesem Editorial. Lesen Sie mehr:

Nachfolgelücke. Dieses Wort, das mir beim Studieren des „KfW Nachfolgemonitorings Mittelstand 2021“ untergekommen ist, versetzt einen erst auf den zweiten Blick in Schrecken – klingt es doch zunächst nach einem eher harmlosen Begriff aus der Wirtschaftsliteratur. Nur die Zahlen haben es in sich: Dem Monitoring zu folge peilen 16 Prozent der KMU bis Ende 2025 eine Nachfolge an. So weit, so gut. Doch bei vielen Inhaberinnen und Inhabern könnte dieser Plan scheitern. Die größte Hürde: die geeignete Nachfolgerin, den passenden Chef 2.0 zu finden. Und das hätte dramatische Folgen: Rund 125.000 KMU steuern bis Ende 2025 auf eine unfreiwillige Stilllegung zu, heißt es von der KfW. Kaum vorstellbar, was das für den Standort D bedeuten würde.

Glücklicherweise trudelte die Mitteilung zur Nachfolgelücke bei mir ein, als ich schon die neuen, mutigen und kreativen „Top Gründer im Handwerk“ getroffen hatte. Deren Enthusiasmus steckt an, ehrlich. Die Award-Verleihung war auch deshalb für mich ein besonderes Highlight. Gratulation an alle Gewinner! Übrigens waren dieses Mal zwei Nachfolger unter den Top 3 – mehr muss ich dazu nicht sagen. Und auch unsere Titelstory zeigt, wie viele Chancen in der Betriebsübernahme stecken, wenn der Eigentümer rechtzeitig loslässt. Mein Lieblingszitat: „Ich kann meinen Betrieb Ende des Jahres wirklich guten Gewissens abgeben“, sagte uns Elvira Sinnott, Chefin eines Osnabrücker Dentallabors.

Apropos Award: Jetzt sind Sie am Zug, die Zeit drängt nämlich! Sie sind eine selbstständige Handwerkschefin, eine mitarbeitende Partnerin oder kennen eines dieser Multitalente? Bestens! Dann füllen Sie doch gleich die Bewerbung online aus oder nominieren eine Kandidatin. Die Preise sind mit jeweils 2.500 Euro dotiert. Worauf warten Sie noch? handwerk-magazin.de/unternehmerfrau2022

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