Eine Risikoanalyse erfasst die existenzbedrohenden Gefahren für den Betrieb – und zeigt Handwerkern ihren Versicherungsbedarf auf.
Kennzahlen erfassen
Bei einer Risikoanalyse im Handwerksbetrieb notiert der Berater in Versicherungsfragen die allgemeinen Betriebsdaten wie Mitarbeiteranzahl, Lohn- und Gehaltssumme, Umsatz, Rohertrag. Dann wird das Risikopotenzial abgefragt. Dazu gehört auch, bis zu welcher Summe Unternehmer Schäden selbst tragen können.
Altverträge prüfen
Der bestehende Versicherungsschutz und die vorliegenden Verträge werden genau unter die Lupe genommen. Wichtig: Mit welchen Deckungssummen welche Risiken rund um den Betrieb versichert werden. Außerdem muss geprüft werden, ob bestehende Verträge Versicherungslücken aufweisen.
Risiken identifizieren
Bei einer Vor-Ort-Betriebsbegehung achtet der Berater auf potenzielle Gefahrenquellen und Sicherheitsvorkehrungen in der Werkstatt. Dazu gehören Sprinkler- und Alarmanlagen als Warnsysteme vor Feuer und Einbruch, Diebstahl und Vandalismus.
Tipp: Diese Sicherheitssysteme haben positiven Einfluss auf die Prämienhöhe.
Analyse und Dokumentation
Die bestehenden Risiken eines Betriebs werden finanziell bewertet. Der Experte prüft, ob die Deckungssummen des bestehenden Versicherungsschutzes für den Handwerksbetrieb und seine Risiken ausreichen.
Das Ergebnis wird dann für den Unternehmer schriftlich dokumentiert.
Jahrescheck
Die schriftliche Dokumentation sollten Handwerksunternehmer einmal im Jahr mit ihrem Berater prüfen und anpassen.

