Erfolgsstrategien Glück als Erfolgsfaktor

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Buchtipp

Beim Wirtschaftsfaktor Glück geht es nicht um Zufälle, sondern um die Fähigkeit der Chefs, zufriedene Mitarbeiter zu erhalten, die ihren Job motiviert erledigen.

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    NeuroPricing
    © Haufe
    Den optimalen Preis zu finden ist schwer, der Ratgeber hilft dabei.
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    © Springer Gabler
    Einstiegshilfe für angehende Nachfolgerinnen.
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    Buchtipp Happy Sales
    © Wiley Verlag

Mit Sprüchen wie „Arbeit muss hart sein“ oder „Wir sind nicht zum Spaß hier“ zeigen Chefs demonstrativ, dass Glück und Beruf nichts miteinander zu tun haben. Eine krasse Fehleinschätzung, wie Dorette Segschneider in ihrem Managementratgeber „Glück, Macht, Erfolg“ (FAZ Buch 2014, 24,90 Euro) überzeugend darstellt. Schließlich geht es beim Wirtschaftsfaktor Glück nicht um Zufälle, sondern um die Fähigkeit der Chefs, zufriedene Mitarbeiter zu erhalten, die ihren Job motiviert erledigen. Ein Tipp für alle, die Glück als planbare Erfolgsstrategie akzeptieren .

Buchtipp 2: „Happy Sales“ – Mehr Spaß am Verkauf

Neue Kunden zu akquirieren ist für viele Unternehmer ein ungeliebter Job: Es kostet Zeit und produziert bei Ablehnung auch jede Menge Frust. In ihrem Buch „Happy Sales“ (Wiley Verlag 2015, Preis: 19,99 Euro) zeigt Verkaufstrainerin Sandra Schubert, wie Chefs Spaß am eigentlich ungeliebten „Klinkenputzen“ finden können. Wichtigstes Instrument dabei ist laut Schubert ein gutes Zeitmanagement, denn Zeitdruck ist ein echter Erfolgskiller. Empfehlenswert für alle, die effizient und professionell neue Kunden gewinnen wollen.

Buchtipp 3: „Die Besten entdecken“

Vielen Chefs fällt es schwer, in einem Bewerbungsgespräch wirklich den richtigen Kandidaten für die ausgeschriebene Stelle zu finden. In seinem Ratgeber „Die Besten entdecken“ (Luchterhand 2013, 39 Euro) erklärt Führungstrainer Jochen Gabrisch, wie Chefs ein eher unstrukturiertes Plauderstündchen zu einem professionellen Bewerberinterview umgestalten können.

Neben den elf Grundsätzen für erfolgreiche Auswahlgespräche erklärt das Buch systematisch anhand eines Interviewfahrplans mit Musterfragen die Vorgehensweise bei unterschiedlichen Kandidatengruppen. Praktisch: die CD zum Erstellen eines individuellen Interviewfahrplans.

Buchtipp 4: „Die Entdeckung der Geduld – Ausdauer schlägt Talent“

Nicht lange zögern, sondern Anpacken und Umsetzen: Das Bild vom tatkräftigen Macher hat im Handwerk ganze Unternehmergenerationen geprägt. Matthias Sutter, Professor für angewandte Ökonomie in Florenz, untersucht in seinem Buch „Die Entdeckung der Geduld – Ausdauer schlägt Talent“ (Ecowin 2014, 22,95 Euro) nun die spannende Frage, ob die vermeintlichen Zauderer nicht sogar erfolgreicher sind als die schnell entschlossenen Macher.

Sein verblüffendes Fazit: Geduldiges und überlegtes Vorgehen führt viel häufiger zum Ziel als schnelles und spontanes Handeln. Lesenswert für alle, die im Alltag keine Geduld haben, auf die besseren Chancen zu warten.

Buchtipp 5: „Neuro-Pricing“ – Preise aus Kundensicht

Sie wollten schon immer wissen, warum Kunden für den neuen Geländewagen locker einen Kredit aufnehmen, bei der Renovierung der Wohnung aber gnadenlos um jeden Cent feilschen? In seinem Buch „Neuro-Pricing“ (Haufe 2012, Preis: 29,95 Euro) räumt Autor Kai-Markus Müller nicht nur endgültig mit der Mär vom rational handelnden Konsumenten auf, sondern erklärt auch die typischen Fehler, die Unternehmen bei der Preisfestsetzung machen. Wer bereit ist, etwas Zeit in die Zusammenhänge zwischen Hirnforschung und Preisgestaltung zu investieren, wird in den Folgekapiteln mit teilweise sehr praxisorientierten Tipps für die eigene Preisgestaltung belohnt.

Buchtipp 6: „Töchter im Familienunternehmen“

Geld und Liebe sind ein explosives Gemisch, bei der Nachfolge im Familienbetrieb ist die Kombination aus wirtschaftlichen Interessen und emotionalen Befindlichkeiten mit der wichtigste Erfolgsfaktor. In ihrem Buch „Töchter im Familienunternehmen“ (Springer 2014, 39,99 Euro) zeigen Daniela Jäkel-Wurzer und Kerstin Ott, wie weibliche Nachfolge gelingt und den Betrieb verändert. Basis dafür sind eine empirische Studie sowie 50 Interviews mit Nachfolgerinnen.

Heraus kam ein praxisorientierter Ratgeber, der im Gegensatz zum klassischen Fachbuch auch die heiklen Themen anpackt und Lösungswege aufzeigt. Eine Pflichtlektüre für Väter und Töchter.