Mustervorlage Absage einer Bewerbung, Muster

Formulieren Sie die Absage auf eine Bewerbung richtig: Mit diesem Muster können Sie einen unpassenden Kandidaten / eine unpassende Kandidatin informieren.

Aufgepasst bei der Stellenausschreibung: Immer wieder versuchen abgelehnte Bewerber Schadensersatz aufgrund einer vermeintlichen Diskriminierung einzuklagen. Handwerksunternehmer sollten deshalb vorsichtig sein, wie sie eine Absage begründen. Ein aktuelles Urteil stärkt die Position der Arbeitgeber.

Seitdem es durch das Allgemeine Gleichstellungsgesetz (AGG) verboten ist, Mitarbeiter und Bewerber etwa wegen ihres Geschlechts, ihres Alters, ihrer ethnischen Herkunft oder ihrer sexuellen Identität zu benachteiligen, sind Unternehmer bei Stellenbesetzungen vorsichtig geworden. Immer wieder gibt es aber auch sogenannte AGG-Hopper, die darauf aus sind, wegen einer angeblichen Diskriminierung Schadenersatz einzuklagen. So wie bei einer älteren russischen Bewerberin, die nach der Absage auf ihre Bewerbung Geld forderte, weil sie diskriminiert worden sei. Zur Aufklärung forderte sie, der Betrieb solle mitteilen, ob und wen er eingestellt habe. Darauf jedoch haben Bewerber keinen Anspruch, so das Bundesarbeitsgericht, das die Klage abwies (Az. 8 AZR 287/08).

Tipp: Absagen an Bewerber nicht inhaltlich begründen.

Zielgruppe: Unternehmer - Personaler

Themenfeld: Betrieb - Management - Mitarbeiter - Personal - Bewerbung

Inhalt: Ein Musterbrief, mit dem Sie unpassenden Bewerbern absagen können.

Nutzen: Bringen Sie sich nicht in rechtliche Schwierigkeiten, weil Sie in einer Absage an den Bewerber nach Gründen suchen, sondern nutzen Sie diese neutrale Vorlage.


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