Baugeld-Vermittlung ist zu teuer

Wer eine Immobilie finanzieren will, hat die Wahl, einen Vermittler einzuschalten oder selbst das Kreditgespräch mit der Bank zu führen. Für die Darlehensvermittlung fielen keine Kosten an, da die Bank die Provision zahle und sich die Zinsen nicht verteuerten, argumentieren Baugeld-Vermittler. Doch in der Praxis ist dies nicht immer der Fall.

Baugeld-Vermittlung ist zu teuer

Es gibt Möglichkeiten, um sich vor versteckten und ungerechtfertigten Provisionsforderungen zu schützen – etwa den Baugeldvergleich der FMH-Finanzberatung www.fmh.de/hypo . Hier können Interessenten das Angebot ihres Vermittlers bequem und effektiv prüfen. Wer feststellt, dass das Zinsangebot über den FMH-Daten liegt, sollte den Vermittler damit konfrontieren.

Beispiel ING-DiBa: Bei der Direktbank spielt es im Grunde keine Rolle, ob ein Kunde über einen Mittelsmann einen Antrag stellt oder sich gleich an die Bank wendet. Will der Vermittler aber mehr als ein Prozent Provision verdienen, muss er eine Bearbeitungsgebühr in den Antrag „einarbeiten“, um seinen Provisionsanspruch abzugelten.

„Genau an diesem Punkt unterscheiden sich die Konditionen einer Vermittlereinreichung und einer Direktanfrage plötzlich grundlegend“, erklärt FMH Nicht wenige Vermittler behaupten nun, dass die Bank oder die zwischengeschaltete Plattform diesen Obolus wolle. Doch in Wahrheit fließen diese Gebühr und die Grundprovision auf das Konto dieser Finanzdienstleister.

Andere Banken wiederum erlauben es, dass Vermittler ihre Zinskonditionen so weit verschlechtern, dass bis zu drei Prozent Provision für sie drin sind. Auch hier sieht es vordergründig so aus, als ob diese Art der Finanzierung nicht teurer sei als der direkte Gang zur Bank. (coh )