Anleitung Ausstieg aus der Rentenversicherung

Die gesetzliche Rentenversicherung ist eine Pflichtversicherung. Alle Angestellten und Arbeiter müssen Beiträge leisten, unabhängig davon, wie viel sie verdienen. Wer also eine Tätigkeit ausübt, die sozialversicherungspflichtig ist, kann nicht aus der Rentenversicherung austreten. Bestimmte Personenkreise können sich jedoch von dieser Pflicht befreien lassen.
Die gesetzliche Rentenversicherung ist in Deutschland eine Pflichtversicherung. Alle Angestellten und Arbeiter müssen Beiträge leisten, unabhängig davon, wie viel sie verdienen. Wer also eine Tätigkeit ausübt, die sozialversicherungspflichtig ist, kann nicht aus der Rentenversicherung austreten. Bestimmte Personenkreise können sich jedoch von dieser Pflicht befreien lassen. Selbstständige und Freiberufler sind nicht gesetzlich pflichtversichert, sondern meist an eigene Versorgungswerke angeschlossen. Das trifft etwa auf Ärzte, Apotheker oder Architekten zu. Es gibt jedoch auch Selbstständige, die Beiträge zur Rentenversicherung zahlen müssen. Hierzu zählen Handwerksunternehmer sowie selbstständige Solo-Unternehmer. Handwerksunternehmer können aus der 18 Jahre dauernden Pflichtversicherung oder nach Ablauf dieser Zeit aus der gesetzlichen Rentenversicherung aussteigen.

Themenfeld: Bestimmte Arten von Angestellten unterliegen nicht der gesetzlichen Rentenversicherung: wie etwa beherrschende (alleinige) Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH. Im Zweifelsfall können sie durch die gesetzliche Rentenversicherung prüfen lassen, ob sie von der Versicherungspflicht befreit werden können oder nicht - und sich aussuchen, ob und wie viel sie fürs Alter vorsorgen. Handwerker, die nach dem Ablauf der 18 Jahre Pflichtversicherung, aus der gesetzlichen Rentenversicherung aussteigen möchten, sollten aber folgendes bedenken: Mit einem Beitrag in die Deutsche Rentenversicherung können sich Selbstständige gegen viele Risiken absichern. Die gesetzliche Rente ist nicht nur reine Altersvorsorge, sondern deckt zusätzliche Leistungen wie Erwerbsminderung oder Rehabilitation ab.

Nutzen: Handwerksunternehmer können aus der 18 Jahre dauernden Pflichtversicherung oder nach Ablauf dieser Zeit aus der gesetzlichen Rentenversicherung aussteigen. Die 18 Jahre Handwerkerpflichtversicherung für Selbständige beginnen mit der ersten Beitragszahlung, in der Regel also ab Anfang der Lehre und enden nach Ablauf der Zeitspanne. Wer also mit 16 seine Lehre beginnt, ab 19 vier Jahre lang als Geselle arbeitet und sich mit 23 selbständig macht, muss bis 34, also zehn Jahre lang als Unternehmer Pflichtbeiträge einzahlen. Der Download zeigt vier Schritte zu diesem Ziel. Vor einer Entscheidung gegen die gesetzliche Rente solle man sich immer in einer Auskunfts- und Beratungsstelle der Rentenversicherung über mögliche Vor- und Nachteile informieren.

Zielgruppe: Handwerksunternehmer, die 18 Jahre ihre Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben.

Inhalt:
Der Download zeigt vier Schritte zum Austritt aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Vor einer Entscheidung gegen die gesetzliche Rente solle man sich immer in einer Auskunfts- und Beratungsstelle der Rentenversicherung über mögliche Vor- und Nachteile informieren.

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