Aktienfonds
Privatanleger, die in Aktien-Sparpläne investieren, brauchen einen langen Atem. Trotz heftiger Turbulenzen an den Börsen sollte man seine Fondspapiere jetzt nicht einfach verkaufen. Mindestens zehn Jahre sollten Anleger ihre Papiere halten – und auch am Ende der Laufzeit nicht zu einem festen Zeitpunkt auf das Geld angewiesen sein. Nur so können sie auch Tiefs an den Börsen aussitzen und wenn die Kurse wieder steigen ihr Erspartes plus einer attraktiven Rendite kassieren.
Daher ist es sinnvoll, auch in turbulenten Zeiten durchzuhalten. Der Grund: Wenn die Kurse fallen, erwerben Anleger mit ihren monatlichen Sparraten eine höhere Zahl von Fondsanteilen. Sie kaufen antizyklisch – wie auch professionelle Investoren. Ist die Flaute vorbei und die Kurse steigen wieder, kaufen Privatanleger entsprechend weniger Anteile. Dieser sogenannte Cost-Average-Effect macht Sparpläne so attraktiv – und hält auch in schlechten Zeiten das Verlustrisiko in Grenzen.
Für Schnelldreher: Eher ungeeignet – Sparen mit Aktienfonds erfordert Geduld. Schnelles Geld ist hier nicht zu machen.
Für risikobewusste Anleger: Gut geeignet. Trotz Turbulenzen – unbedingt durchhalten.
