- Praxistipps 7 Regeln für Sponsoren

Für die Auswahl der Sponsoring-Projekte hat Katja Hofmann, Autorin des Ratgebers „Sponsoring für KMU“, sieben Erfolgsregeln aufgestellt.

– Praxistipps

7 Regeln für Sponsoren

1. Zugang zu relevanten Kundenzielgruppen
Einstiegsvoraussetzung für ein Sponsorenengagement sollte immer sein, dass der Partner im Einzugsgebiet aktiv ist und die Waren und Dienstleistungen Ihres Unternehmens für die Mitglieder interessant sind. Ideal ist es, wenn zusätzlich auch vielversprechende neue Zielgruppen erreicht werden.

2. Übereinstimmung bei den Zielen und Werten
Damit Ihr Engagement ernst genommen wird, muss der Sponsoringpartner die Ziele und den Leitgedanken Ihres Unternehmens glaubhaft multiplizieren. Je größer die Gemeinsamkeiten zwischen den Partnern, desto besser die Erfolgsaussichten.

3. Stimmiges Preis-Leistungs-Verhältnis
Bei allem Idealismus müssen die Kosten des Sponsoring im gesunden Verhältnis zur Gegenleistung stehen. Prüfen Sie Kontakte und Vermarktungsmöglichkeiten realistisch und sorgfältig.

4. Vorsorge für Krisen treffen
Üppige Sponsoringverträge insbesondere mit mehrjährigen Laufzeiten können die Liquidität Ihres Unternehmens gefährden. Planen Sie Ihr Engagement so, dass Sie es bei Bedarf reduzieren können.

5. Positiven Imagetransfer gewährleisten
Erkundigen Sie sich vorab, welchen Ruf der potenzielle Sponsoringpartner in der Öffentlichkeit genießt. Ein schlechtes Image färbt auch auf den Sponsor ab.

6. Eigene Leidenschaft einbringen
Mit der Übergabe eines Schecks ist es im Sponsoring nicht getan. Marketingerfolge erfordern persönliches Engagement, pfiffige Ideen und individuelle Kontaktpflege. Je mehr Begeisterung Sie und Ihre Mitarbeiter dabei einbringen, desto besser!

7. Nein-Sagen lernen
Prüfen Sie jede Anfrage nach den genannten Kriterien. Geben Sie keine spontanen Zusagen nur aus dem Bauch heraus, schon gar nicht am Telefon.