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Die Woche in den sozialen Medien: KW 09 Zurück zur Meisterpflicht: Fliesenleger sammelt 10.000 Unterschriften

Diese Woche: Fliesenlegermeister Stefan Bohlken will nach Berlin. Eine angehende Anlagenmechanikerin erzielt Klickerfolge. Eine Konditormeisterin macht lächelnd Werbung. Und ein Metzger ist König.

Themenseiten: TS Social Media Monitoring, TS Social Media und TS Meisterpflicht

Stefan Bohlken

Wenn ein Handwerker in den vergangenen Monaten ordentlich Aufsehen erregt hat, dann der Fliesenlegermeister Stefan Bohlken aus Oldenburg.

Er kämpft seit geraumer Zeit – auch mit Rückenstärkung seiner Social-Media-Community – für die Wiedereinführung der Meisterpflicht. Dazu hatte er vor einigen Monaten eine Online-Petition ins Leben gerufen. Nun hat er ein Facebook-Video veröffentlicht, in dem er Wirtschaftsminister Peter Altmaier persönlich anspricht. „Ich habe es geschafft, fast 10.000 Unterschriften zu sammeln“, sagt Bohlken stolz in die Kamera. „Nun will ich Ihnen die Unterschriften persönlich nach Berlin bringen.“ Bohlken will dem Wirtschaftsminister die Chance geben, das Fliesenlegerhandwerk „wieder ins Lot zu bringen“. Dazu verspricht er Altmaier ein Geschenk.

Das Video hat innerhalb weniger Tage mehr als 30.000 Klicks erreicht, 300 haben es geteilt. Was der Handwerker dem Minister schenken will und was er in der Videobotschaft verkündet, sehen Sie hier.

frauimhandwerk Madita Brauer

Madita alias @frauimhandwerk

Die angehende Anlagenmechanikerin und Handwerks-Bloggerin Madita alias @frauimhandwerk kann sich über einen neuen Klickerfolg freuen. Einer ihrer jüngsten Instagram-Posts hat die 1.000-Likes-Grenze überschritten.

Was den Instagram-Fans gefällt sind Bilder wie diese: Die Handwerkerin steht hoch konzentriert auf einer Leiter und hantiert mit verschiedenen Elektro-Kabeln. Dazu klärt sie ihre rund 4.400 Follower über die Situation auf. „Unsere private Baumaßnahme fordert viele Tätigkeiten – neuer Dachstuhl, Trockenbau, Gipsen, Elektro, Sanitär (…)“, schreibt sie.

Die Allrounderin betont außerdem, wie spannend die Einblicke in andere Handwerksberufe für sie sind. Die eigene Baustelle sieht sie als Möglichkeit, über den Tellerrand hinaus zu schauen, schreibt sie.

Das kommt an: Mehrere frauimhandwerk-Fans kommentierten, dass es Vorteile habe, sich in verschiedenen Handwerks-Berufen auszukennen.

Laura Schönberger

Laura Schönberger

Manchmal braucht es nicht mehr als ein strahlendes Gesicht, um Reichweite zu erzielen. Das beweist Konditormeisterin Laura Schönberger aus Bayern. Seit vergangener Woche präsentiert sie ihren mehr als 3.200 Instagram-Abonnenten genau das – und sammelte dafür in kurzer Zeit mehr als 265 Likes.

Der Clou: Das natürliche Lächeln verknüpft sie mit einer Werbebotschaft. „Nach so einem tollen Macaron-Kurs muss man doch gute Laune haben, oder?“, schreibt sie zum Beitrag und verweist auf die neuen Patisserie-Kurse in ihrer Regensburger Backstube. „Für den Törtchen-Kurs am 9. März gibt es noch freie Plätze.“

Auch eine Kurs-Teilnehmerin hat einen Kommentar dagelassen: „Danke für den tollen, lehrreichen und lustigen Kurs heute mit dir. Ich komme gerne wieder!“

Neugierig, wie die Grinse(nasch)katze aussieht? Dann klicken Sie hier.

Ludger Freese

Ludger Freese

Wir dürfen vorstellen: Ihre Majestät, Grünkohlkönig Ludger Freese, und seine Frau, die Grünkohlkönigin. „Uns hat es erwischt, wir sind das neue Königspaar“, schreibt der Metzgermeister und frischgekrönte Monarch der Grünkohlwelt zum Facebook-Foto.

Facebook-Fans können den bloggenden Metzgermeister aus dem niedersächsischen Visbek in der ungewohnten Rolle begutachten: Mit Krönchen, Blumenstrauß und goldener Königskette strahlt das Regentenpaar stolz in die Kamera.

Mehr als 200 Fans gefallen die Neuigkeiten, 50 haben sie kommentiert. Neben Glückwünschen zur Wahl verkündeten manche auch ihre wohl nicht ganz ernst gemeinten Sorgen: „Herrje, das wird schwer, mir das ´Du´ abzugewöhnen!“ Andere wünschen schlicht und einfach „Mahlzeit“.

Das handwerk magazin übermittelt auf diesem Weg genauso wie ein Facebook-Fan „ganz grünkohlige Glückwünsche.“

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