Studie ZDH Konjunkturbericht 2|2015

Handwerkskonjunktur weiter dynamisch: Hier können Sie den Konjunkturbericht 2|2015 des ZDH herunterladen.

Das Handwerk befindet sich in einem goldenen Konjunkturherbst. Die Geschäftslage der Betriebe klettert im 3. Quartal 2015 wieder auf ihr Allzeithoch vom Herbst 2011. Eine stabile gesamtwirtschaftliche Konjunktur, die gute Verbraucherstimmung und die anhaltend hohe Nachfrage nach Wohnraum und Sanierungen lassen die Nachfrage nach Handwerksprodukten und -dienstleistungen im Vergleich zum guten Vorjahresquartal noch einmal steigen. Auftragsbestände, Betriebsauslastung und Umsätze sind im Vorjahresvergleich genauso gestiegen, wie die Einstellungs- und Investitionsbereitschaft der Betriebsinhaber. Folgerichtig beurteilt beinahe jeder zweite Inhaber seine aktuelle Geschäftslage als gut (49 Prozent). Nur noch jeder Zehnte berichtet davon, dass seine Geschäfte schlecht laufen.

Damit steigt der Anteil der Handwerksbetriebe, die ihre Geschäftslage als zumindest zufriedenstellend einschätzen, um 2 Prozentpunkte auf 90 Prozent. Hinzu kommt die wachsende Zuversicht für die Geschäftsentwicklung bis zum Jahresende: 90 Prozent der Betriebe erwarten, dass sich ihre Geschäfte noch einmal besser oder zumindest auf stabilem Niveau entwickeln (plus 2 Prozentpunkte). Der Geschäftsklimaindex für das Handwerk, der Lage und Erwartungen bündelt, erreicht mit 90 Punkten den höchsten Wert seit Beginn der bundesweiten Befragung.

Die Konsumfreude der Verbraucher bleibt die wichtigste Stütze für die Handwerkskonjunktur. Reallohnzuwächse, niedrige Zinsen und ein weiterhin wachsender Arbeitsmarkt haben die Konsumausgaben deutlich steigen lassen. Investitionen in Wohnungen bleiben, auch aufgrund mangelnder Anlagealternativen, attraktiv. Die Wohnungsbauaktivitäten haben vor allem in den Ballungszentren noch einmal zugelegt. Insgesamt gingen von den Bauinvestitionen im bisherigen Jahresverlauf jedoch kaum Impulse für die Handwerkskonjunktur aus, da sich öffentlicher Bau und Wirtschaftsbau rückläufig entwickelten. Die Ausfuhren sind mit höherer Dynamik gewachsen. Wobei insbesondere die Exporte in die Eurozone und die fortgeschrittenen Volkswirtschaften zulegen konnten. Leichte Impulse für die Handwerkskonjunktur lieferten die Ausrüstungsinvestitionen, die sich allerdings insgesamt schwächer als erwartet entwickelt haben.

Lesen Sie alle Details zur Handwerkskonjunktur in der vorliegenden Studie.

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