Betriebsteuern -

BWA: Zahlen im Blick behalten

Kritische Banken, clevere Unternehmer – wer seine Kennzahlen laufend im Blick behält, profitiert.

Viele Handwerksunternehmer arbeiten fleißig mit ihren Gesellen und bemerken gar nicht, ob ihnen die Kosten aus dem Ruder laufen. „In der jetzt angekündigten Konjunkturschwäche kann sich eine solche Entwicklung zur handfesten Krise des Betriebs auswachsen“, warnt Andreas Müller, vereidigter Buchprüfer in München und Referent zum Thema BWA beim Meistertreff von handwerk magazin auf der Internationalen Handwerksmesse 2012. Nur wer rechtzeitig die ersten Warnzeichen erkennt, kann gegensteuern.

Grund genug, sich am besten monatlich eine betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) vorzunehmen. Der Steuerberater hilft dabei. Ihm wiederum stellt der IT-Dienstleister Datev in Nürnberg Instrumente für dieses effiziente, unterjährige Controlling zur Verfügung.

„Voraussetzung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Steuerberater und Unternehmen ist jedoch eine stets aktuelle Datenbasis“, betont Müller. Doch zeitnah erstellte Monatsabschlüsse inklusive Auswertungen scheiterten früher vielfach an den überkommenen Abläufen im Rechnungswesen.

Effizienz schafft jetzt die Softwarelösung „Unternehmen online“ der Datev. Mit dieser ermöglicht der Steuerberater seinem handwerklichen Mandanten einen Einstieg in die optimale Zusammenarbeit zwischen Betrieb und Kanzlei. Diese beginnt bereits bei der Belegverwaltung: Ein Mitarbeiter im Betrieb scannt die Belege ein, schickt sie online auf eine zentrale Daten-Plattform im Datev-Rechenzentrum. Betrieb und Steuerkanzlei können darauf zugreifen – die Firma für Rechnungen und Forderungsmanagement, der Steuerberater für die Buchhaltung und die BWA.

Aussagekraft weiter verbessern

Dadurch ist die BWA aktueller und vollständiger. Der Nutzen der monatlichen Analyse lässt sich weiter steigern, indem etwa die Löhne und Gehälter nach der Bruttolohnmethode gebucht werden. Oder beispielsweise wenn für Versicherungsbeiträge, Abschreibungen und Zinsen, die viele Betriebe erst am Jahresende in ihre Betrachtung einbeziehen, die periodengerechte Abgrenzung vorgenommen wird. Handwerker und Steuerberater sehen so sofort, ob die Entwicklung in die falsche Richtung läuft, und können reagieren. Worauf es dabei in der Praxis ankommt, lesen Sie im e-paper zu diesem handwerk-magazin-kompakt.

Controllingreport anfordern

Dort finden Handwerkschefs auch den „BWA- Optimierer“, der anhand bestimmter Kennzahlen und einer Ampel zeigt, wie schnell es für einen Betrieb bedenklich wird, wenn die BWA-Zahlen nicht die tatsächliche aktuelle betriebswirtschaftliche Situation wiedergeben. Und wer weitere Vorteile der BWA für seinen Betrieb nutzen will, fordert von seinem Steuerberater den Controllingreport an, der grafisch aufbereitet auf einen Blick zeigt, wie sich das Unternehmen entwickelt. So gut vorbereitet, kann die Konjunkturschwäche bei Handwerkern wenigstens nicht mehr überraschend auf die Firma durchgreifen.

Weiterführende Informationen der DATEV zu:

Dieser Beitrag ist Teil der Sonderpublikation handwerk magazin kompakt "Steuerberater besser nutzen" in Kooperation mit DATEV.

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