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Wohnungsbau in Deutschland

Deutschland hat eine neue Wohnungsnot. Das hat das Pestel-Institut in einer Studie herausgearbeitet. Das Forschungsinstitut ist Dienstleister für Kommunen, Unternehmen und Verbände.

Insbesondere in Großstädten, Ballungszentren und Universitätsstädten habe sich die Situation auf dem Wohnungsmarkt deutlich zugespitzt.

Das Institut kritisiert, dass in den letzten Jahren eine Menge versäumt wurde. Um gutes und bezahlbares Wohnen zu sichern, müsse der Wohnungsneubau deutlich attraktiver gemacht werden. Der Bedarf an neuen Mietwohnungen sei mit der derzeitigen staatlichen Wohnungsbauförderung nicht abzudecken. Effektiv sei insbesondere eine steuerliche Erleichterung für den Mietwohnungsbau. Eine Erhöhung des jährlichen Abschreibungssatzes von derzeit 2 auf 4 Prozent wäre wirkungsvoll. Bei einem Neubau haben viele Nutzteile eine Lebensdauer von nicht einmal 25 Jahren. Dazu gehören Heizkessel, Wärme- und Wasserpumpen oder Außen- und Innenanstrich. Hierfür wir eine höhere Abschreibung benötigt.

Das Institut spricht sich hinzu für den Neubau von Sozialwohnungen aus, denn sonst werde das Wohnen für immer mehr Menschen unbezahlbar – insbesondere für Rentner, Familien und Beschäftigte mit geringem Einkommen.

Mehr Infos und Zahlen zum Wohnungsbau findet Sie in der Studie des Pestel-Instituts,

www.pestel-institut.de

rm

 

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