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Whisky: Torfiges Lebenswasser

Whisky gilt als Getränk der Genießer. Ähnlich wie beim Wein, gibt es auch bei der Whisky-Verkostung zahlreiche Geschmacksnuancen.

Das Wort Whisky, erstmals 1736 verwendet, leitet sich vom schottisch-gälischen „uisge beatha“ ab. Übersetzt heißt das „Lebenswasser“.

Whisky wird aus Getreide – meist wird Gerste verwendet – hergestellt, das zunächst zu einer Maische verarbeitet und im Anschluss vergoren und destilliert wird. Danach reift der Whisky mehrere Jahre in Fässern heran, aus deren Holz er sein jeweils ganz spezifisches Aroma zieht.

Die wichtigsten Whiskysorten sind Single Malt aus Malz, Bourbon aus Mais, aus zwei Sorten gemischter Blended Whisky sowie Rye Whisky aus Roggen. Die wichtigsten Herstellerländer sind Schottland, Irland, Japan, Kanada und die USA. Einer Legende zufolge ist ein schottischer Mönch der Erfinder des Whiskys – die Iren beanspruchen allerdings für sich, Pioniere in der Whiskyherstellung zu sein. Bis heute ist diese Frage ungeklärt.

Der meistverkaufte Whisky ist Blended Scotch. Einer der beliebtesten Single-Malt-Hersteller ist die schottische Marke Glenfiddich. Dieser Whisky ist nahezu weltweit erhältlich. Typisch ist die dreieckige Flaschenform.

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