Betriebliche Altersvorsorge: Tarifverträge regeln Leistungen

Betriebliche Altersvorsorge im Handwerk
© Quelle Generali; Chart: Handwerk magazin

Betriebliche Altersvorsorge macht Betrieb attraktiv für Arbeitnehmer

„Die Vereinbarungen tragen dazu bei, im Wettbewerb um gute Kräfte Beschäftigte an die Betriebe und das Gewerk zu binden“, so Rainer Huke, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Farbe Gestaltung Bautenschutz. Anfangs galt es Widerstände zu überwinden. „Wenn Unternehmer zuzahlen müssen, sind sie nie begeistert“, sagt Gerd Merke von der Zusatzversorgungskasse des Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerks. „Als Steinmetz in Ingolstadt konkurriert man beispielsweise mit Audi, und da muss man etwas bieten.“ Von ähnlichen Überlegungen hat sich das Elektrohandwerk bei seinen Tarifvereinbarungen leiten lassen. „Mitarbeiter wechseln nicht so schnell den Betrieb, wenn dort eine gut verzinste Altersvorsorge geboten wird“, meint Herbert Brichta vom Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH). „Der Arbeitgeber im Elektrohandwerk gibt seine ersparten Beiträge mit zehn Prozent des Umwandlungsbeitrages an seine Arbeitnehmer weiter“, erklärt Brichta stolz.

Auf regionaler oder Landesebene haben auch andere Gewerke wie zum Beispiel SHK, Metall sowie das Kfz-Gewerbe die Entgeltumwandlung tariflich geregelt. Teilweise bieten dort Arbeitgeber ihren Mitarbeitern zusätzliche Leistungen für den Aufbau einer betrieblichen Altersvorsorge an. Die Vereinbarungen unterscheiden sich aber nach Bundesländern und Tarifgebieten.

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