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Firmenpleiten Weiter rückläufig

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist im Februar gegenüber dem Vorjahresmonat um 15,1 Prozent auf 2340 Fälle gesunken. Dagegen stieg die Zahl der Verbraucherinsolvenzen um 22,2 Prozent auf 8207, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte.

Insgesamt seien von den deutschen Amtsgerichten 13 118 Insolvenzfälle gemeldet worden, 10,3 Prozent mehr als im Vorjahr. In den ersten zwei Monaten wurden den Statistikern zufolge 4756 Unternehmensinsolvenzen gezählt, 11,0 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt habe die Zahl der Insolvenzen von Januar bis Ende Februar um 12,8 Prozent auf 27 200 Fälle zugenommen. Auf übrige Schuldner seien 22 444 Fälle entfallen, was einem Plus von 19,6 Prozent entspreche. Dabei hätten die Verbraucherinsolvenzen mit plus 24,9 Prozent auf 17 168 Fälle am stärksten zugenommen. Die Summe der offenen Forderungen sei in den ersten zwei Monaten gegenüber dem Vorjahr um eine Milliarde auf 6,1 Milliarden Euro gestiegen.

Quelle: ddp

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