Einkommensteuern -

Vorsteuerabzug: Neue Vorgaben

Rechnet ein Handwerksbetrieb über erhaltene Lieferungen oder Leistungen mit einer Gutschrift ab, muss in dem Abrechnungspapier zwingend „Gutschrift“ stehen. Verwendet der Aussteller der Gutschrift das Wörtchen „Gutschrift“ nicht oder fälschlicherweise „Rechnung“, kippt der Vorsteuerabzug (Paragraf 14 Abs. 4 Satz 1 Nr. 10 UStG). Diese neuen Vorgaben müssten eigentlich bereits seit 30.6.2013 angewandt werden.

Das Bundesfinanzministerium hat jedoch eine Übergangsregelung geschaffen, nach der es nicht beanstandet wird, wenn diese neuen Vorgaben erstmals für Gutschriften ab dem 1.1.2014 angewandt werden (Bundesfinanzministerium, Schreiben vom 25.10.2013, Az. IV D 2 – S 7280/12 / 10002).

Tipp: Unternehmen, die Gutschriftsverfahren abrechnen, sollten den Zusatz „Gutschrift“ im Abrechnungspapier aufnehmen. Unschädlich ist es, wenn das Wörtchen Gutschrift in einer anderen Sprache aufgenommen wird. Nicht neu, aber in der Praxis dennoch häufig eine Stolperfalle bei Gutschriften ist das Fehlen der Steuernummer des Gutschriftsempfängers als leistender Unternehmer.

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