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Unternehmensberater: Miese Methoden rechtzeitig erkennen

Schlechte Erfahrungen mit Consultants und Be­ratungsunternehmen kann man vermeiden. Denn schwarze Schafe lassen sich leicht entlarven, wenn man weiß, worauf man achten muss.

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An Versprechen hat es nie gemangelt. „Schon der erste Berater dieser Firma wollte jede Menge Töpfe entdeckt haben, aus denen man schöpfen könne“, berichtet Susanne Holl, Mitinhaberin der Firma Elektro Holl in Neusäß bei Augsburg. Doch das war erst der Anfang einer Odyssee schlechter Erfahrungen und Enttäuschungen für die erste Vorsitzende der Unternehmerfrauen im Handwerk der Region Augsburg. Denn um die Töpfe auszuschöpfen, wollte der Consultant der Unternehmensberatung aus Norddeutschland (Name der Redaktion bekannt) schnell weitere Spezialisten hinzuziehen. Zuerst sollte ein Controlling-System eingeführt werden. Dann ein Reporting. „Es wurden Vergleichszahlen erstellt und dann Budgetzahlen bis fünf Jahre in die Zukunft erarbeitet. Das sollte uns den Griff in die Töpfe ebnen“, berichtet Unternehmerin Holl.

Beratung ohne Wert

Doch daraus ist nichts geworden. Rund 13 000 Euro kostete die Firma Elektro Holl schließlich die Arbeit der Spezialisten. Und diese Arbeiten bestanden im Wesentlichen aus Excel-Tabellen, die heute ungenutzt und wertlos auf einer Festplatte eines Bürorechners liegen. Eine Ausgabe, die man sich hätte sparen können.

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    Die meisten Unternehmensberater arbeiten seriös. Doch die Branche produziert leider auch schwarze Schafe. Wenn man weiß, worauf man achten muss, kann man diese entlarven und schlechte Erfahrungen mit mehr...

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