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Unternehmerfrauen im Handwerk Umfrage: Corona – wie war's, was kommt?

Die Corona-Krise hat die Betriebe des Handwerks unterschiedlich hart getroffen. Die Unternehmerfrauen im Handwerk (UFH) möchten wissen: Wie war das vergangene Jahr für Sie als Handwerksunternehmerin - und welche Entwicklung erwarten Sie für das kommende Jahr? Bis zum 18. Oktober 2020 läuft die neue Umfrage. Wir freuen uns über eine rege Teilnahme.

Themenseite: Coronavirus

Die heiße Phase der Corona-Krise ist vorbei - zumindest vorerst. Ob eine zweite Welle kommt, wann das sein wird und wie stark sie uns treffen wird, ist offen. Jetzt ist Zeit für einen Rückblick und eine Bewertung der getroffenen Maßnahmen. Ist Ihr Betrieb schon fit für 2021? Tritt der Coronavirus in den Hintergrund und die eigentlichen Herausforderungen im Handwerk - Fachkräftemangel , fehlende Azubis, fehlende Nachfolger - werden wieder wichtiger?

All dieses möchte der Bundesverband der UnternehmerFrauen im Handwerk in Kooperation mit handwerk magazin gerne in einer gemeinsamen aktuellen Umfrage von Ihnen, den Unternehmerfrauen im Handwerk, erfragen: Wie war's, was kommt?

Bis 18.10. 2020 teilnehmen!

Ihre Antworten sind wichtig, damit wir Erfahrungswerte austauschen können. Auf diese Weise können Sie uns helfen, den Verbesserungsbedarf zu benennen und die notwendigen Maßnahmen anzustoßen. Ihre Erfahrungen sind die Argumentationsgrundlage für mehr Unterstützung durch die Politik. handwerk magazin veröffentlicht die Umfrage-Ergebnisse in seiner November-Ausgabe.

Bitte nehmen Sie sich kurz Zeit!

Hier geht es zur Umfrage

Diese Umfrage ist abgelaufen!

Das sind die Ergebnisse:

Die Unternehmerfrauen im Handwerk wollten in ihrer jüngsten Umfrage wissen, wie das Handwerk seine aktuelle Situation einschätzt und mit welchen Hoffnungen es auf 2021 blickt.

Die gute Nachricht zuerst: Die allermeisten Betriebe sehen die Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung als kurzfristige Lösung. Insbesondere bei der Kurzarbeit rechnen knapp zwei Drittel der 118 Umfrageteilnehmer mit einem Auslaufen zum Ende des Jahres. Andere Maßnahmen, wie eine gestraffte Organisation, flexiblere Arbeitszeiten und -orte, sowie digitalisierte Abläufe werden nach Einschätzung der meisten Befragten dauerhaft zum Unternehmenswachstum – und auch zur Mitarbeiterzufriedenheit beitragen.

Stabil in der Krise

Gut 50 Prozent der Befragten rechnen für 2020 mit einem unveränderten Gewinn gegenüber 2019. Neue Geschäftsfelder konnten sich in diesem Jahr allerdings nur acht Prozent der Teilnehmer erschließen. Und fast die Hälfte der Befragten befürchtet, dass die Weiterentwicklung ihres Betriebes ins Stocken gerate. Knapp 38 Prozent erwarten Steuererhöhungen im nächsten Jahr und 45 Prozent bereitet die hohe Verschuldung des Bundes Sorgen. Mit einer angespannten Liquiditätslage oder Finanzierungsschwierigkeiten rechnen rund 22 Prozent der Teilnehmer, knapp die Hälfte sieht in diesem Bereich keine zusätzlichen Belastungen. Eine Auswirkung von Corona auf die zur Verfügung gestellten Ausbildungsplätze verneint rund die Hälfte.

Wir erwarten ein positives Jahr 2021. Was sind ihre Ideen und positiven Aussichten für 2021?
Aussage trifft voll zu trifft zu unentschieden trifft nicht zu trifft überhaupt nicht zu
Die Umsatzlage hat sich stabilisiert 7 % 23% 37 % 19% 14 %
Die Umsatzlage hat sich gesteigert 4 % 25 % 42 % 17 % 12 %
Unser Betrieb hat 2020 die Zeit für Grundsatzentscheidungen genutzt und ist für 2021 bestens vorbereitet 9 % 19 % 35 % 23 % 14 %
Viel Unterstützung durch Kunden und Personal, deshalb wird sich der positive Trend 2021 weiter durchsetzen 4 % 22 % 36 % 19 % 19 %
Organisationsabläufe und Digitalisierung wurden verbessert 6 % 30 % 31 % 27 % 6 %
Neue Geschäftsfelder wurden umgesetzt 8 % 20 % 23 % 48 % -
Wir erwarten ein schwieriges Jahr 2021, da die Rahmenbedingungen eine Fortsetzung der aktuellen Situation uns vor Probleme stellen wird. Was bereitet Ihnen dabei die größte Sorge für 2021?
Aussage trifft voll zu trifft zu unentschieden trifft nicht zu trifft überhaupt nicht zu
Die Umsatzlage wird weiter niedrig sein 4 % 6 % 27 % 29% 34 %
Steuererhöhung 14 % 24 % 30 % 25 % 7 %
Verschuldung des Bundes 24 % 21 % 28 % 13 % 14 %
Digitalsierung 4 % 18 % 43 % 12 % 23 %
Liquiditätsengpass/Finanzierung 6 % 16 % 29 % 26 % 23 %
Kurzarbeit - 7 % 15 % 14 % -



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