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SHK-Branche: Geschäftsklimaindex sinkt um 20 Punkte

Der Auftragsbestand ist hoch, trotzdem sind die Aussichten für die nächsten Monate eingetrübt: Das zeigt der vom Fachverband Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK) Bayern veröffentlichte Geschäftsklimaindex. Im Vergleich zum Vorjahr schätzen die Betriebe die Aussichten deutlich schlechter ein.

Der Fachverband Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK) Bayern hat kürzlich eine Umfrage zur wirtschaftlichen Lage der SHK-Betriebe in Bayern durchgeführt. Aus diesen Werten wurde der Geschäftsklimaindex (GKI) berechnet, der sich aus der aktuellen Ertragslage und den Geschäftsaussichten der nächsten sechs Monate zusammensetzt. Die Ertragslage wird dabei mit 40 Prozent gewichtet, die Aussichten mit 60 Prozent. Um einen aussagefähigen Wert zu erhalten, werden alle positiven und negativen Antworten als Berechnungsgrundlage verwendet. Ein Wert oberhalb von 50 bedeutet, dass über die Hälfte der Umfrageteilnehmer ein positives Geschäftsklima wahrnehmen.

Gedämpfte Erwartungen in allen Berufsgruppen

Der GKI liegt aktuell bei 41,2 Punkten und sinkt somit im Vergleich zum Vorjahr um 20,4 Punkte. Trotz eines hohen Auftragsbestands in allen vom Fachverband vertretenen Berufsgruppen (Spengler, Installateure und Heizungsbauer, Ofen- und Luftheizungsbauer sowie Behälter- und Apparatebauer) trüben sich die Erwartungen für die kommenden sechs Monate deutlich ein, um -32,5 Punkte.

Im Fachverband SHK Bayern sind 60 Innungen mit rund 4600 Betrieben zusammengeschlossen. Mit ca. 62.000 Beschäftigten erwirtschafteten diese Betriebe 2013 einen Jahresumsatz von 7,4 Milliarden Euro und bildeten im gleichen Zeitraum knapp 6200 Lehrlinge aus.

Der nächste SHK-Geschäftsklimaindex wird im Frühjahr 2015 veröffentlicht. Weitere Informationen zum Fachverband SHK finden Sie hier.

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