Finanzierung -

Tafelgeschäfte Schock für Steuersparer

Tafelgeschäfte, der Kauf von Wertpapieren gegen Bargeld, waren bisher der beliebteste Weg von Steuersparern, Schwarzgeld dem Fiskus zu verheimlichen. Jetzt sitzen diese Steuersünder in der Falle. Seit dem 1. Juli verlangen die Kreditinstitute nicht nur beim Kauf und Verkauf, sondern auch bei der Einlösung von Kupons, dass sich der Kunde durch Vorlage seines Ausweises identifiziert. Manche Banken zahlen Barbeträge nicht mehr aus, sondern überweisen sie nur noch auf ein Konto des Einreichers. Folge des Drucks von Finanzminister Eichel auf das Kreditgewerbe.hm-Rat: Dass die Falle Tafelgeschäfte eines Tages zuschnappen würde, war zu erwarten. Deshalb hatte "hm+#x94; bereits im September 2001 geraten: "Eigenverwahrte Stücke sollten bis spätestens Dezember 2001 bei einer Bank in der Schweiz oder Liechtenstein eingeliefert werden." Das ist das einzige sich heute noch bietende Schlupfloch. Doch Vorsicht: Das weiß auch der deutsche Fiskus und wird die Kontrollen an den Grenzen verstärken.

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