Betriebswirte des Handwerks -

Betriebswirte des Handwerks Reform des KfW-Fördersystems gefordert

Neben der handwerklichen Fachkompetenz und betrlebswirtschaftllchen TIefenkenntnissen, die in der Aufstiegsfortbildung zum Betriebswirt des Handwerks (HWO) vermittelt werden, bedarfes heute mehr denn je auch Mut zur Selbständigkeit.

In naherZukunft steht bei zahlreichen Handwerksbetrieben die Nachfolgeproblematik an. Banken achten dabei verstärkt auf den Eigenkapitaleinsatz des Betrlebsflbernehmers. In den meisten Fällen ist jedoch eine zusätzliche Fremdfinanzierung erforderlich.

Wir müssen das Fördersystem endlich reformieren - flexibler gestalten fordert Heinz Weber, BdH Bundesvorsitzender, im Interview mit Olaf Deininger, Chefredakteur des handwerk-magazin, In der aktuellen Juli-Ausgabe.

Banken, die für die Kreditanstalt für Wiederaufbau nur durchleitende Stelle sind, haben keinen oder kaum Anreiz, für wenig ProvisIon auch noch in die MIthaftung zu gehen, so Weber.

Seine Forderung lautet deshalb: "Für die Existenzgründer und Betriebsnachfolger ist ohnehin die Stellungnahme einer fachkundigen Stelle erforderlich. Diese Stellungnahme erfolgt i.d.R. durch die Betriebsberater der ortsansässigen Handwerkskammern. Warum soll also, ohne dass die Kammer damit ins Obligo geht, diese nicht den Antrag direkt an die KFW weiterleiten dürfen?" Der Bundesverband lädt daheralle Kammern ein, sich für dieses Modell mit einzusetzen.

V.I.S.d.P.: Heinz Weber, Bundesvorsitzender
Bundesverband Betriebswirte des Handwerks e.V.,
Mohrenstr. 20/21
10117 Berlln

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