Wirtschaft -

Perspektiven: „Den Kunden im Internet entgegenkommen“

Georg Schlagbauer, der neue Präsident der Handwerkskammer für München und Oberbayern, kennt die veränderten Erwartungen der Endverbraucher. Und sieht große Chancen für das Handwerk.

An Deutschlands größter Handwerkskammer, der Handwerkskammer für München und Oberbayern mit 79 600 Betrieben, vollzieht sich ein Generationswechsel. Nach mehr als 20 Jahren im Amt übergibt Heinrich Traublinger die Kammerpräsidentschaft an seinen vor wenigen Wochen gewählten Nachfolger: den 42-jährigen Metzgermeister und Münchner CSU-Stadtrat Georg Schlagbauer.

Herr Schlagbauer, wenn wir fünf oder acht Jahre in die Zukunft schauen, wie werden sich die Märkte des Handwerks verändern?

Schlagbauer: Gewaltige Änderungen entstehen durch die demografische Entwicklung. Nachwuchs- und Fachkräftemangel sind ja inzwischen in aller Munde. Das Handwerk muss eine Antwort auf diese Herausforderung finden, denn nur mit hoch qualifizierten und leistungsfähigen Fachkräften bleibt es das bewährte starke Handwerk. Schattenwirtschaft und Schwarzarbeit sind außerdem immer eine Gefahr auf vielen Handwerksmärkten, solange Steuern, Lohnzusatzkosten sowie bürokratische Anforderungen auf hohem Niveau sind.

In welchen Bereichen sehen Sie große Chancen?

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