Privatvorsorge -

Pensionen: Kritische Altersgrenze beachten

In der gesetzlichen Rentenversicherung gilt die Altersgrenze von 67 Jahren. Viele GmbH-Gesellschafter-Geschäftsführer haben ihren wohlverdienten Ruhestand bereits mit 65 Jahren geplant und eine Pensionsvereinbarung getroffen. Muss diese nun angepasst werden?

Einzelheiten dazu stehen in den Einkommensteuerrichtlinien: Firmenchefs, die vor 1952 geboren sind, können ihre Rückstellungen für ein Pensionsalter von 65 Jahren berechnen. Wer zwischen 1953 und 1961 das Licht der Welt erblickt hat, kann von 66 Jahren ausgehen. Wer 1962 oder später geboren wurde, soll nach dem Willen des Fiskus erst mit 67 Jahren in Rente dürfen.

Erstinstanzlicher Erfolg

Gegen diese Regeln klagte ein beherrschender Gesellschafter-Geschäftsführer, der nach 1962 geboren wurde. Da er bereits lange vor Anhebung der Altersgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung eine Pensionszusage auf das 65. Lebensjahr vereinbart hat, bildete die GmbH die entsprechende Rückstellung.

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