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Marktübersicht Outdoor-Notebooks Notebooks: Raue Schale, leistungsstarker Prozessorkern

Sie verrichten bei 30 Grad im Hochsommer auf dem Baustellendach genauso treue Dienste wie bei minus 10 Grad im winterlichen Rohbau: Neue Notebooks, die speziell für den Außeneinsatz und für wechselnde klimatische Bedingungen konstruiert wurden.

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Stift und Papier kommen im Tagesgeschäft weiterhin vor, keine Frage. Aber von der Materialbestellung über das mobile Aufmaß bis hin zur Dokumentation setzen mittlerweile fast alle Betriebe ebenso auf digitale Arbeitsmittel. Ganz klar aber, dass diese auch der betrieblichen Realität standhalten müssen. Das heißt, einmal kurz von der Leiter gefallen, darf nicht gleich ein Totalschaden das Resultat sein. Der Handwerker benötigt also sowohl leistungsstarke als auch widerstandsfähige Geräte. Die Hersteller bieten hierfür längst eine breite Palette an Rechnern, je nach Einsatzzweck. handwerk magazin stellt hier passende Geräte für jeden Einsatzzweck vor. Neue Notebooks, die speziell für den Außeneinsatz und für wechselnde klimatische Bedingungen konstruiert wurden, die aber dennoch jeden Komfort bieten.

Robustes Äußeres

Die robuste Hardware unterscheidet sich vom handelsüblichen Rechner zuerst durch das Gehäuse. Vom Notebook, dessen Außenhaut lediglich mit Aluminium verstärkt wird, bis hin zum komplett verstärkten Rechner, der selbst in unmittelbarer Nähe eines Hochofens noch funktionieren würde. Einige Geräte verfügen zudem über eine Gummierung, die zusätzlich vor Stürzen, Schlägen und Stößen schützt. Das Display der Rechner ist bestenfalls vor Kratzern gefeit, gekühlt werden die Notebooks in der Regel über eine Wasserkühlung: Vorteil: Stäube, Dreck und vor allem Kleinstpartikel können nicht eindringen. Mindestens sind die stabilen Rechner spritzwassergeschützt, in der höchsten Klasse komplett wasserdicht.

Brücken-Akkus

Der neuste Trend: Notebooks mit wechselbaren Batterien und so genannten Brücken-Akkus. Hier lässt sich die Batterieversorgung selbst im laufenden Betrieb wechseln, der Rechner muss dafür nicht runtergefahren werden.

Wichtig für einige Gewerke: Mitunter lassen sich die Geräte auch mit Handschuhen bedienen, andere verfügen über Trageschlaufen, was beispielsweise für den Dachdecker wichtig sein kann. Vor dem Kauf sollten Chefs also klären, ob eine solche Funktionalität für sie entscheidend ist.

Moderate Preise

Die gute Botschaft: Für ein robustes Gerät müssen Chefs nicht gleich mehrere tausend Euro in die Hand nehmen, um einen robusten Begleiter für die Baustelle zu bekommen: Baulich verstärkte Notebooks, die dennoch dieselbe Ausstattung wie ein Multimedia-Rechner haben, gibt es bereits für knapp mehr als 1.000 Euro, je nach Ausstattung. Die nächste Stufe sind dann leistungsfähige mobile Rechner der Kategorie „ruggedized“, was im Englischen so viel wie „widerstandsfähig und „auf höhere Belastung ausgelegt“ heißt. Diese Laptops gehen von der Einstufung „semi“ bis „full ruggedized“ und kosten ab etwa 1.500 bis rund 5.000 Euro. Dafür sind diese Notebooks in der Endausbaustufe allerdings nahezu unverwüstlich. Getoppt werden diese mobilen Geräte dann nur noch von maßgefertigten Industrie- und Outdoor-Notebooks, etwa für den militärischen Einsatz, die aber ein Handwerksbetrieb nicht wirklich benötigt. Hier eine Auswahl tauglicher Geräte für Unternehmen:

Geräteauswahl

Panasonic
Panasonic hat seine sehr widerstandsfähige Toughbook-Laptopreihe um Tablets, Smartphones und Convertibles erweitert.

Dell
Dells Latitude 14 Rugged soll nicht nur Stößen, Stürzen und Erschütterungen standhalten, sondern dank der „QuadCool Temperaturverwaltung“ auch extremen Temperaturen.

Acturion
Acturion setzt auf extrem widerstandsfähige Notebooks, die auch militärischen Vorgaben entsprechen.

Bullman
In Deutschland werden die robusten Geräte von Bullman gefertigt, die auch in der Industrie verwendet werden.

Lenovo
Lenovo 2019-Serie der Carbon-Geräte verfügen ein vierfach kohlefaserverstärktes Gehäuse und einen Schutzrahmen aus einer Magnesiumlegierung.

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