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Die Woche in den sozialen Medien: KW 05 Kreativer Protest gegen die Kassenbonpflicht: Bäcker verkauft Krapfen mit Zuckerguss-Bon

Diese Woche: Eine Bäckerei reagiert kreativ auf die Kassenbon-Pflicht. Ein Fliesenleger erzählt von seinem Weg ins Handwerk. Ein Bäcker verlangt mehr Ehrlichkeit in seiner Branche. Und: Eine Schornsteinfegerin ist von den Dschungelprüfungen unbeeindruckt.

Topic channels: TS Social Media und TS Social Media Monitoring

Bäckerei Ways: Süße Quittung

Die kürzlich eingeführte Kassenbonpflicht ist unter den Bäckern immer noch ein heikles Thema. Schon vergangene Woche ging der Facebook-Post einer Bäckerei viral. Diese hatte ihren Kunden eine Schokobon-Pflicht „auferlegt“.

Jetzt reagiert auch die Bäckerei Ways aus dem bayerischen Moosinning auf das neue Gesetz: So werden die Quittungen für ihre Faschingskrapfen jetzt aus Zuckerguss angefertigt. Derartig viel Kreativität begeistert sogar die Tagesschau, die ein Foto von einem der Krapfen bei Facebook teilte.

Die Facebook-Community freut sich über den essbaren Kassenbon. Mehr als 15.000 Tagesschau-Abonnenten vergeben einen blauen Daumen für den Post. Auch nicht ganz ernst gemeinte kritische Stimmen werden laut: „Leckere Idee, aber ohne Datum und Kundennummer gilt das nicht“, amüsiert sich ein Follower.

Sie möchten sich an der „Diskussion“ um die Kassenbonpflicht beteiligen? Hier entlang.

Daniel Graupner: Wenn alles anders kommt

Daniel Graupner

Als Daniel Graupner 15 Jahre alt war, wollte er unbedingt Bankkaufmann werden. „Geil! Anzug tragen, mit Geld hantieren, schön im Büro sitzen und einfach Kohle scheffeln! Ich geh in die Bank“, dachte sich Graupner. Wenige Jahre später kam bei ihm allerdings mehr der Wunsch auf, sich selbst zu verwirklichen.Davon erzählt Graupner via Instagram-Post.

„Mit 19 dachte ich mir: Ich will was Handfestes machen und am Abend sehen, was ich tagsüber gearbeitet habe“, schreibt Graupner. Also entschied er sich dazu, eine Ausbildung zum Fliesenleger zu machen – trotz aller Warnungen vor schwerer und stressiger Arbeit.

„Das war die beste Entscheidung meines Lebens", resümiert der 30-Jährige heute. Er arbeitet mittlerweile als Meister im elterlichen Fliesenlegerbetrieb in Wettstetten (Bayern). „Ich kann mich beruflich frei entfalten und habe mein Schicksal selbst in der Hand.“

Graupners Follower sind von seinem Werdegang begeistert: Mehr als 170 Mal bewerten sie den Post mit einem Herzchen und berichten in den Kommentaren von ihrem eigenen Berufsweg. Das möchten Sie genauer nachlesen? Hier entlang.

Bäckerei Glaab: Echtes Handwerk erwünscht

Bäckerei Glaab

Wann ist ein Brot eigentlich wirklich „selbstgemacht“? Diese Frage stellte sich die Bäckerei Glaab via Facebook. „Für uns bedeutet echtes Handwerk auch Ehrlichkeit und Integrität“, schreibt der Betrieb aus dem bayerischen Schwandorf. „Wir erleben es leider sehr häufig, dass „selbstgemacht“ bedeutet, selbst die Fertig- oder Vormischung aufgemacht zu haben.“

Für das Team der Bäckerei sei es schmerzhaft zu sehen, dass ihr Handwerk durch unehrliche Bäcker seine Wertigkeit verliert. Der Betrieb hat an sich selbst hohe Ansprüche: „Wir sind stolz auf unser ganzes Team, denn diese machen den Unterschied im Geschmack, in der Qualität und dem guten Gefühl, echte Handwerkskunst zu betreiben“, heißt es im Facebook-Post. „Kein doppelter Boden, keine falschen Versprechungen, nur wir.“

Die Abonnenten des Betriebs freuen sich über das Qualitätsversprechen - mehr als 350 Mal markieren sie den Beitrag mit „Gefällt mir“. Eine Kundin schreibt: „Schön, dass es noch ehrliches Handwerk gibt!“

Mehr von der Bäckerei Glaab gibt es hier.

nessiechen: Keine Angst vor (Dschungel)Prüfungen

Vanessa Didam

Im australischen Dschungel war in den vergangenen Wochen wieder viel los: Zwölf Prominente nahmen an der Reality-Show „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“ teil und stellten sich den gefürchteten Dschungelprüfungen. Oft mussten die Kandidaten dabei durch enge Tunnel klettern, in denen ihnen Kakerlaken, Spinnen und andere Krabbeltiere begegneten.

Einige Handwerker erinnern die harten Prüfungen auch an ihren Alltag. So schreibt Schornsteinfegerin Vanessa Didam aka @nessiechen via Instagram: „Handwerker sind so krass, dass sie keine Angst vor den Krabbeltieren im Dschungelcamp haben, sondern die Krabbeltiere Angst vor ihnen.“

Didam krieche ständig durch dunkle Keller und Dachböden, bei denen sie die Hand vor Augen kaum sehen könne. „Ob ich mich ekel oder Angst habe? Nö. Also sagen wir: selten“, schreibt die junge Schornsteinfegerin aus Köln.

Der Instagram-Post kommt bei Didams Followern gut an, mehr als 100 Mal markieren sie das Foto mit einem roten Herzchen. Sie wollen mehr vom Alltag der Schornsteinfegerin sehen? Klicken Sie hier.

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